Charles Callison und Fritz Hemschemeier

Basketball | BBL Syntainics MBC kassiert deftige Abreibung in Oldenburg

Stand: 14.01.2023 22:49 Uhr

Nichts zu holen für den Syntainics MBC: Die Weißenfelser kassierten am Samstagabend in der Basketball-Bundesliga eine deftige Blowout-Niederlage bei Playoff-Aspirant Baskets Oldenburg.

Der Syntainics MBC hat sich am Samstagabend (14. Januar) von den Baskets Oldenburg phasenweise vorführen lassen und eine 68:108 (38:49)-Abreibung auswärts vor 6.000 Zuschauern eingesteckt. Auch wenn Weißenfels ohne den verletzten Topscorer Kris Clyburn und Spielmacher Mario Ihring auskommen musste, warf insbesondere die desolate Vorstellung des Teams von Cheftrainer Igor Jovovic im Schlussabschnitt einen mächtigen Schatten über diese neunte BBL-Saisonniederlage im 15. Spiel. 39 Punkte ermöglichte der MBC den Gastgebern allein in den letzten zehn Minuten.

Nur Charles Callison hält dagegen

Ein einziges Mal lagen die Wölfe in dieser verkorksten Partie in Führung – Routinier Tremmell Darden hatte mit einem weichen Sprungwurf nach 40 Sekunden zum 2:0 eröffnet. Direkt im Anschluss drehte Oldenburg auf und lag eilig zweistellig in Führung (9:20/8.). Nicht zuletzt MBC-Pointguard Charles Callison war es zu verdanken, dass die Gäste zumindest in Schlagdistanz blieben. 17 seiner ingesamt 27 Punkte (62,5 Prozent Trefferquote) legte der 28-jährige US-Amerikaner in den ersten beiden Vierteln auf.

MBC ergibt sich im vierten Viertel

Callisons getroffener Dreier sollte den Rückstand zu Beginn des dritten Viertels ein letztes Mal auf unter zehn schmelzen lassen (41:49/22.). Danach zogen die Niedersachsen Stück für Stück wieder davon. Durch Trey Drechsels Dreipunktespiel lief der MBC erstmals über 20 Zählern hinterher (44:65/26.), ehe die vor dem Seitenwechsel schon anfällige Defense im vierten Viertel endgültig auseinanderfiel.

Oldenburgs überragender Small Forward Alen Pjanic (31 Punkte) brach in den ersten 100 Sekunden des Schlussabschnitts mit gleich drei seiner insgesamt neun versenkten Dreier (54:80/32.) jeglichen Restwiderstand der Sachsen-Anhalter, die sich in der Folge ihrem Schicksal ergaben und noch mit insgesamt 40 Punkten Rückstand verloren.

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mhe