Fußball | 3. Liga Sieg in Oldenburg: Dynamo beendet Negativserie

Stand: 22.01.2023 15:09 Uhr

Dynamo Dresden kann doch noch gewinnen. Nach sieben Begegnungen ohne Dreier gewann der Fußball-Drittligist bei Aufsteiger VfB Oldenburg. Und das trotz eines Halbzeitrückstands.

Von Christian Kerber

Erleichterung bei Dynamo Dresden: Die Sachsen drehten die Partie bei Fußball-Drittliga-Aufsteiger VfB Oldenburg. Das 3:1 (0:1) ist der erste Sieg nach zuvor sieben Spielen ohne Dreier.

Drljaca patzt zum 0:1

Die Gastgeber waren von Beginn an griffiger und zielstrebiger. Dynamo wurde so immer wieder in die eigene Hälfte gedrängt. Nach einer Flanke des Ex-Dresdners Patrick Möschl konnte die SGD-Abwehr zwei Schussversuche blocken (13.). Dann holte Möschl mit einer Schwalbe gegen Max Kulke rechts einen Freistoß heraus. Und den zog Christopher Buchtmann über Schlussmann Stefan Drljaca hinweg ins Netz (17.). Der Keeper sah da alles andere als gut aus.

Nur eine Dynamo-Chance vor der Pause

Oldenburg blieb mit Freistößen und Ecken weiter am Drücker. Möschls Versuch von rechts touchierte den Außenpfosten (26.). Nach einer dezenten ersten halben Stunde konnte Dresden sich dann doch mehr Spielanteile erarbeiten. Nun hatte Dynamo auch seine beste Gelegenheit vor der Pause. Akaki Gogia prüfte von rechts die Fäuste von Torhüter Sebastian Mielitz, der Ex-Bremer wehrte zur Ecke ab (33.). Zwei Minuten später holte sich Kapitän Paul Will nach einem Foul Gelb ab - mit seiner fünften fehlt er im nächsten Spiel bei 1860 München.

Zweikampf zwischen Christopfer Buchtmann (VfB Oldenburg, 19) und Paul Will (SG Dynamo Dresden, 28).

Oldenburgs Torschütze Christopher Buchtmann (li.) gegen Dynamo-Kapitän Paul Will

SGD-Trainer Markus Anfang setzte nach Angaben von Ahmet Arslan auf eine klare Halbzeitansprache und dann ab der zweiten Halbzeit auch auf die Routiniers Stefan Kutschke und Tim Knipping. Mittelstürmer Kutschke hatte gegen Meppen als Joker getroffen. Dresden bestimmte nun das Geschehen. Oldenburg schien ein wenig Angst vor der eigenen Courage zu bekommen und setzte nur noch auf Nadelstiche.

Dresden nach einer Stunde eiskalt

Es dauerte allerdings bis die Schwarz-Gelben gefährlich wurden. Es dauerte, aber dann schlugen sie gleich dreimal eiskalt zu: Erst glich Ahmet Arslan nach feiner Vorarbeit von Michael Akoto aus (64.). Dann brachte Dennis Borkowski die Dynamos nach einem klasse Konter in Führung (71.).

Dresdens Ahmet Arslan jubelt nach dem Ausgleich zum 1:1

Ahmet Arslan führte Dynamo mit einem Doppelpack zum Sieg beim VfB Oldenburg.

Schließlich wurde der von Zweitligist Kiel ausgeliehene Arslan endgültig zum Matchwinner, als er eine abgewehrte Flanke zum 3:1 nutzte (83.). Von Oldenburg kam nach dem Ausgleich offensiv nicht mehr viel.