Handballer beim Abwurf am Verteidiger vorbei

Handball | Champions League SC Magdeburg mit überzeugendem Sieg gegen Wisla Plock

Stand: 06.10.2022 20:52 Uhr

Der SC Magdeburg ist zurück in der Erfolgsspur. Gegen Wisla Plock gelang der dritte Sieg im vierten Gruppenspiel in der EHF Champions League. 3.944 Zuschauer sahen in der heimischen GETEC-Arena vor allem in der zweiten Halbzeit eine überzeugende Leistung. Der SCM setzte sich am Ende deutlich mit 33:27 (17:16) gegen den polnischen Vizemeister durch.

Der deutsche Handball-Meister SC Magdeburg hat am Donnerstagabend (06.10.2022) in der EHF Champions League einen wichtigen Sieg gegen Wisla Plock eingefahren. Die Mannschaft von Bennet Wiegert setzte sich am Ende verdient mit 33:27 (17:16) gegen den polnischen Vize-Meister durch. Vor 3.944 Zuschauern in der Magdeburger Getec-Arena waren Gisli Kristjansson und Kay Smits mit je acht Toren die besten Torschützen. Einen großen Anteil am Sieg hatte auch der dänische SCM-Torwart Mike Jensen mit elf Paraden.

Erste Halbzeit mit Problemen für den SCM

Auf Matthias Musche (Sehnenverletzung) und Rückraumspieler Omar Ingi Magnusson musste Trainer Bennet Wiegert verzichten. Der SCM leistete sich anfangs einige Fehler und brachte die Gäste dadurch ins Spiel. Große Probleme bereitete der Defensive des SC Magdeburg vor allem Sergei Korostov. Ihm gelangen bereits nach 13 Minuten sechs Treffer. Hinzu kam, dass der SCM häufig am Wisla-Torhüter Pilipovic scheiterte und sich zu viele technische Fehler im Angriffsspiel leistete. Dennoch konnte das Team von Trainer Wiegert mit einer knappen Führung (17:16) in die Pause gehen, da Wisla Plock das hohe Niveau nicht halten konnte.

Klare Verhältnisse nach dem Seitenwechsel

Nach dem Seitenwechsel bekam der SCM mehr Struktur in sein Aufbauspiel. Dadurch erspielten sich die Elbestädter gute Chancen, die effizient genutzt wurden. Wisla Plock kam hingegen mit dem hohen Pressing der Defensive des SCM nicht zurecht. Dadurch führte der SC Magdeburg bereits nach 40. Minuten mit sechs Treffern (23:17). Der Rückraum des polnischen Vizemeisters kam überhaupt nicht mehr zum Zug. Zudem scheiterten die Gäste am starken Jensen im Tor der Magdeburger. Zehn Minuten vor Schluss wuchs der Vorsprung des SCM sogar auf neun Tore an (29:20). Dank einer deutlichen Leistungssteigerung in der zweiten Hälfte war der Sieg in der Höhe (33:27) verdient.

Am kommenden Sonntag (09. Oktober) treffen die Grün-Roten in der Bundesliga auf die MT Melsungen.

tma