Jana Wargers auf Limbridge, in Genf, 2022

MDR-Sport "Partner Pferd" ist für Jana Wargers die vorletzte Chance auf Weltcup-Punkte

Stand: 19.01.2023 20:39 Uhr

Jana Wargers gehört im Vergleich zu Reitsport-Größen wie Marcus Ehning und Christian Ahlmann noch eher zu den weniger erfahrenen Springreitern bei Weltcup-Turnieren wie der "Partner Pferd" in Leipzig. Sie gehört allerdings zum aktuellen Olympiakader von Bundestrainer Otto Becker und hat sich für dieses Wochenende viel vorgenommen.

Jana Wargers hat bisher zehn Weltcup-Punkte

Wargers feierte mit 15 Jahren ihre ersten S-Erfolge und ist nun schon einige Jahren auf internationalen Turnieren unterwegs. Über den Jahreswechsel gönnte sie sich aber einmal eine zweiwöchige Pause von den Vierbeinern. Sie sagte am Donnerstag (19.01.2023): "Ich glaube, dass es wichtig ist, mal den Kopf auszuschalten. Für mich war das mal an der Zeit und ich konnte mit einem guten Gefühl mal nicht am Stall sein." Mit absoluter Motivation sei sie in den Stall zurückgekehrt. Und nun sollen zu den bisherigen zehn Weltcup-Punkten in der aktuellen Saison noch einige dazukommen.

Eine Reiterin auf ihrem Pferd. Der Trainer streichelt das Pferd.

Jana Wargers mit Bundestrainer Otto Becker (Archiv)

Jana Wargers mit "Limbridge" bei der "Partner Pferd"

Die 31-Jährige, die mit "Limbridge" in den Parcours geht, gab zu: "Natürlich möchte ich noch ein paar Weltcup-Punkte sammeln. Deswegen hoffe ich, dass da noch einige Punkte rumkommen. Es wäre schön, wenn es noch mit dem Finale klappt." Um sich für das Turnier in Omaha im Mittleren Westen der USA (4. bis 8. April 2023) zu qualifizieren, braucht man erfahrungsgemäß mindestens 40 Zähler. Nach dem Turnier in Leipzig, kann sie allerdings nur noch in Amsterdam Punkte sammeln, ehe sie an der Sunshine-Tour in Spanien teilnimmt.

2022 mit 26 Pferden international gestartet

Aktuell ist sie in einem Verkaufs- und Handelsstall tätig, weshalb sie in Spanien mit ganzen 14 Pferden anreist. Im vergangen Jahr war sie mit 26 Pferde international gestartet. Wargers erklärte: "Das Geschäft lief gut – viele Pferde sind verkauft und gekauft worden." Die Springreiterin war übrigens schon 2013 beim Springreiter-Wettbewerb "Goldener Sattel" dabei. Bei der Prüfung mit Pferdewechsel wurde sie von vier Teilnehmenden Zweite. Ihr Tipp für das Quartett, das dieses Jahr antritt, lautete: "Ich war sehr aufgeregt. Man sollte ruhig bleiben und das machen, was man immer macht."

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mkö