Wintersport | Langlauf Katharina Hennig ist DSV-Skisportlerin des Jahres

Stand: 25.10.2022 09:49 Uhr

Mit ihrem Erfolg im Team-Sprint gemeinsam mit Victoria Carl bei den Olympischen Spielen in Peking hat Skilangläuferin Katharina Hennig für eine Sensation gesorgt. Nun wurde die Athletin vom WSC Erzgebirge Oberwiesenthal für ihre herausragende Leistung geehrt.

Katharina Hennig ist die DSV-Skisportlerin des Jahres 2022. Die 26 Jahre alte Langläuferin setzte sich bei der seit 2015 durchgeführten Wahl durch, wie der Deutsche Skiverband (DSV) am Dienstag (25.10.2022) mitteilte. "Es freut mich sehr, dass mich anscheinend so viele gewählt haben (…) Es ist einfach schön, dass das auch in anderen Sportarten anerkannt und gesehen wird, da bin ich sehr dankbar dafür", freute sich Hennig im Interview.

Katharina Hennig: "Ich hätte es tatsächlich nicht erwartet"

Hennig und Carl überraschen in Peking mit Gold

Die Sportlerin vom WSC Erzgebirge Oberwiesenthal hatte bei den Olympischen Winterspielen im Februar in Peking zusammen mit Victoria Carl Olympia-Gold im Team-Sprint sowie Olympia-Silber mit der Staffel geholt. Stimmberechtigt waren bei dem Online-Voting die DSV-Sportlerinnen und DSV-Sportler aller Disziplinen, Kader und Lehrgangsgruppen. Hennig ist die erste Langläuferin und die erste Frau nach Biathletin Laura Dahlmeier, die bei der Wahl vorne lag.

Katharina Hennig und Victoria Carl freuen sich.

Pure Freude bei Katharina Hennig und Victoria Carl nach ihrem Gold-Coup bei den Olympischen Spielen in Peking.

Goldener Ski für Denise Herrmann-Wick

Grund zur Freude gab es auch für Denise Herrmann-Wick. Die Biathletin und Teamkollegin von Hennig wurde mit den Goldenen Ski des DSV geehrt. Herrmann-Wick war in Peking Einzel-Olympiasiegerin geworden. Bei den Männern wurde Benedikt Doll diese Ehre zuteil. Auch Hennig und Carl wurden für ihre herausragenden Leistungen mit dem Goldenen Ski geehrt.

Zudem wurden ausgezeichnet: Lena Dürr und Linus Straßer (Ski Alpin), Katharina Althaus und Karl Geiger (Skispringen), Vinzenz Geiger (Nordische Kombination), Friedrich Moch (Langlauf),  Daniela Maier und Florian Wilmsmann (Ski Cross) sowie David Zehentner (Freeski).

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red/dpa