Nur Dresdner Eislöwen gewinnen in Baden-Württemberg

Simon Danner EHC Freiburg 14 scheitert an Mac Carruth Lausitzer Fuechse

Eishocky | DEL2

Nur Dresdner Eislöwen gewinnen in Baden-Württemberg

Kuriose Konstellation in der DEL2: Das Sachsen-Trio musste komplett in Baden-Württemberg antreten. Punkten konnten dabei nur die Dresdner Eislöwen in Ravensburg. Die Füchse und die Eispiraten gingen dagegen leer aus.

Lausitzer Füchse verpassen Überraschung

Eishockey-Zweitligist Lausitzer Füchse hat am Freitag eine Überraschung verpasst. Beim Tabellendritten EHC Frei- burg unterlagen die Sachsen knapp mit 4:5 und konnten damit im Kampf um die Playoff-Plätze keinen Boden gut machen.

Dabei gelangen Roßmy (3.) und Reichel (9.) ein perfekter Start für die Gäste. Doch Freiburg, das zuletzt zweimal verloren hatten, kam durch Pageau (12.), Allen (17.) und Billich (20.) sofort wieder zurück. Nach Martins 3:3 (25.) sorgte ein Doppelschlag durch Bassen (34.) und Allen (35.) für die Vorentscheidung. Nur noch Schwartz (48.) netzte zum 4:5 ein.

Dresdner Eislöwen beenden in Ravensburg Negativserie

Die Dresdner Eislöwen haben nach vier Niederlagen in Folge bei den Ravensburg Towerstars mit 4:3 gewonnen. Die Gastgeber kassierten ihre siebte Pleite in Serie.

Das Team von Trainer Andreas Brockmann spielte von Beginn an auf Augenhöhe, wenngleich es direkt nach 23 Sekunden die kalte Dusche durch Samanski gab. Die Eislöwen hatten aber die passende Antwort. Mit seinem 100. Treffer für die Dresdner erzielte Nick Huard den Ausgleich zum 1:1 (3.). Ausgerechnet in Überzahl gerieten die Blau-Weißen durch Drews erneut in Rückstand. Es dauerte aber wieder nicht lange, da glich Dresden durchs Trattners Flachschuss (16.) aus. Im zweiten Drittel trafen Kozek (35.) und Mrazek für die Eislöwen (37.). Die Entscheidung besorgte dann Swinnen (42.). Coach Brockmann lobte vor allem Schlussmann David Miserotti-Böttcher: "Ich bin stolz auf die Jungs, wir haben alles gegeben. Auch von dem frühen Rückstand haben wir uns nicht schocken lassen, sind schnell zurückgekommen. Dazu hat David mit seinen 19 Jahren überragend gehalten. Wir haben wenig zugelassen und wenn waren es eigene Fehler. Wir haben heute auch unsere Chancen genutzt. Es war ein sehr schöner und guter Sieg für uns.“

Eispiraten Crimmitschau unterliegen Angstgeger Heilbronn

Die Eispiraten Crimmitschau mussten zum vierten Mal in dieser Saison eine Niederlage gegen die Heilbronner Falken einstecken. Mit 1:3 unterlag das Team von Mario Richer den Baden-Württembergern. Sam Vigneaults Anschlusstreffer zum 1:3 in der 57. Minute fiel zu spät.

Beide Teams lieferten sich im ersten Durchgang ein intensives und faires Spiel. Sowohl die Eispiraten als auch die Gastgeber aus Heilbronn konnten gute Möglichkeiten für sich verbuchen, blieben zunächst aber ohne Torerfolg. Die Falken wurden im Verlauf des Startdrittels jedoch zielstrebiger, weshalb allen voran Ilya Andryukhov immer wieder in den Fokus geriet. Der Deutsch-Russe rettete seine Eispiraten immer wieder, blieb aber in der 17. Minute ohne Abwehrchance. Nach einem Pfostentreffer reagierte Yannik Valenti am schnellsten und bugsierte die Scheibe zum 0:1 hinter die Linie. Die Mannschaft von Bill Stewart nahm den Schwung auch mit in den zweiten Durchgang. Von den Eispiraten kam mittlerweile nicht mehr viel. Stefan Della Rovere überwand Ila Andryukhov mit der Rückhand – 0:2 (27.). Im Schlussabschnitt kontrollierten die Gastgeber über weite Strecken das Spiel und ließen hinten nicht viel zu. Simon Thiel traf nach genau 53 Minuten dann zum 0:3. Der Drops schien gelutscht, doch die Westsachsen gaben noch ein Lebenszeichen von sich. Mit Wut im Bauch hämmerte Samuel Vigneault die Hartgummischeibe in der 57. Minute ins kurze Eck – 1:3. Mehr war dann trotz weiterer Schüsse aber nicht mehr drin.

cke

MDR | Stand: 27.03.2021, 00:50

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