Nur Dresden jubelt - Blamage für Crimmitschau

Simon Karlsson, Vladislav Filin und David Rundqvist jubeln

Eishockey | DEL2

Nur Dresden jubelt - Blamage für Crimmitschau

Dank des Dreifach-Torschützen Simon Karlsson haben die Dresdner Eislöwen einen knappen Heimsieg gefeiert. Leer ging indes Weißwassser aus. Crimmitschau blieb ebenfalls punktlos und blamierte sich bei Aufsteiger Selb.

Eislöwe Karlsson erzielt Dreierpack

Die Dresdner Eislöwen haben am Sonntag einen knappen Sieg gefeiert. Im Heimspiel gegen die Tölzer Löwen setzten sich die Sachsen mit 5:4 durch. Trotz eines frühen Rückstandes (3.) ließen sich die Eislöwen vor 1.327 Zuschauern nicht aus ihrem Konzept bringen. Simon Karlsson (11./25./27.) drehte mit einem Drei-Tore-Lauf vorerst die Partie. Nach dem zweiten Treffer der Gäste (30.) stellte Timo Walther kurz nach Anpfiff des Schlussdrittels den alten Tore-Abstand wieder her (41.). Zwar gelang den Tölzern per Doppelschlag (44./45.) der Ausgleich, doch Jordan Knackstedt brachte Dresden zurück auf die Siegerstaraße (49.).

Blasse Füchse mit Heimpleite gegen Freiburg

Die Lausitzer Füchse sind indes erneut leer ausgegangen. Im Heimspiel gegen die Wölfe Freiburg stand am Ende eine verdiente 1:2-Niederlage zu Buche. Vor 1.685 Zuschauern taten sich die Füchse von Beginn an schwer. Abspiel- fehler und fehlende Lockerheit bescher- ten den Gästen die frühe Führung (7.) im Powerplay. Auch im zweiten Durchgang blieb Weißwasser blass und kassierte in der 29. Minute das 0:2. Wie aus dem Nichts erzielte Peter Quenneville den überraschenden Anschlusstreffer (34.). Die Hoffnung auf den Ausgleich verflog jedoch schnell, da die Lausitzer auch im Schlussdrittel von Beginn an enttäuschten.

Eispiraten-Blamage bei Aufsteiger Selb

Die Eispiraten Crimmitschau haben sich am Sonntag blamiert. Im Auswärtsspiel bei Aufsteiger Selber Wölfe mussten sich die Westsachsen mit 2:3 geschlagen geben. Viel zu passive Crimmitschauer verschliefen vor 2.274 Zuschauer das erste Drittel und lagen bereits nach 13 Minuten mit 0:2 zurück. Im Mittelabschnitt steigerten sich die Gäste und belohnten sich mit dem zwischenzeitlichen Anschluss durch Vincent Schlenker (34.). Die Wölfe antworten knapp drei Minuten später mit dem Treffer zum 3:1. Für die Eispiraten reichte es nur noch für ein weiteres Schlenker-Tor (38.).

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red

MDR | Stand: 24.10.2021, 20:10

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