Niners Chemnitz zähmen die Löwen aus Braunschweig

Die zwei Gesichter der Niners Chemnitz 05:02 Min. Verfügbar bis 17.10.2022

Basketball | 1. Bundesliga

Niners Chemnitz zähmen die Löwen aus Braunschweig

Vierter Spieltag, dritter Sieg für die Niners Chemnitz: Das Team von Rodrigo Pastore hat sich auch von einem Katastrophenstart nicht aus der Ruhe bringen lassen und bei den Löwen Braunschweig knapp mit 93:84 (51:47) die Oberhand behalten. Dabei zeigte vor allem der lettische Forward Mindaugas Susinskas seine Trefferqualitäten mit starken 19 Punkten.

Katastrophenstart für Niners

In der Braunschweiger Arena erwischte das Team von Rodrigo Pastore einen rabenschwarzen Start. In der Defensive taten sich massenweise Löcher auf, die die Löwen mit großem Punktehunger ausnutzten. Dazu kam auch offensiv nicht der so schwungvolle Stil der Chemnitzer zum Zug. Vor allem das Big-Men-Duo Isha Mike und Daris Aktins blieb weit unter seinen Möglichkeiten. Nur einer von acht Dreiern fand bis zu diesem Zeitpunkt den Weg in den Braunschweiger Korb. So lagen die Sachsen nach dem ersten Viertel bereits 21:37 zurück.

Gerald Robinson (Niners Chemnitz) klatscht.

Der erste Dreier von Mike (13./29:43) ließ die Gäste eine Aufholjagd starten. Von zwischenzeitlich 20 Punkten Rückstand kamen die Niners bis auf sechs Punkte heran (16./37:43). Ein Dreier vom Olympia-Spieler und Forward Jan Wimberg ließ die Fans der Sachsen weiter hoffen. Zudem spielten die Hausherren im zweiten Viertel plötzlich behäbig und kamen insgesamt schon auf acht Turnover. Zum Erstaunen der Zuschauer führten zur Halbzeitsirene auf einmal die Niners mit 51:47.

Susinskas bringt Niners auf Siegerstraße

Dieses Hin und Her setzte sich dann auch im dritten Viertel fort. Ein starker Mindaugas Susinskas ließ die Niners zwischenzeitlich auf 59:50 (24.) davonziehen. Doch das Team von Jesus Ramirez ließ sich davon nicht aus dem Konzept bringen und glich nach vielen "wilden" Körben aus (71:71/30.).

Basketballspiel

Den besseren Start ins Schlussviertel erwischten wieder die zukünftigen Kulturhauptstädter aus Chemnitz. Erneut Susinskas und Arion Atkins ließen die Niners mit sieben Punkten in Front gehen (83:76/36.). Das Pastore-Team blieb danach cool und ließ keine Zweifel mehr aufkommen, welches Team gewinnen wird. Damit krallen sich die Sachsen weiterhin in der oberen Tabellenhälfte fest.

__
tw

MDR | Stand: 17.10.2021, 16:50

Darstellung: