Mariama Jamanka

Bob | Weltcup-Nominierung

Mariama Jamanka setzt Duftmarke auf der Olympiabahn

Stand: 15.10.2021, 12:22 Uhr

Das lässt sich doch gut an für die Olympiasiegerin Mariama Jamanka. Bei den Nominierungsrennen auf der Olympia-Bahn in Peking zeigte die Thüringerin ihre ganze Klasse und ist nun für den Weltcup gesetzt.

Mariama Jamanka und die Olympia-Bobbahn von Peking sind augenscheinlich bereits Freunde geworden. Beim Nominierungsrennen für das Weltcup-Team fuhrt die 31-Jährige vom Team BRC Thüringen die nationale Konkurrenz in Grund und Boden. Mit Anschieberin Kira Lipperheide verwies Jamanka die ebenfalls für die Weltcups qualifizierte Kim Kalicki um eine halbe Sekunde auf den zweiten Platz. Das Bobteam von Laura Nolte war gesetzt.

Erfahrung setzt sich durch

"Das Rennen wurde ganz klar über den Kopf entschieden, das haben die wechselnden Leistungen bei allen drei Teams gezeigt. Am Ende hat sich Mariama mit ihrer Erfahrung auf der neuen Bahn durchgesetzt", erklärte Cheftrainer René Spies. Stephanie Schneider vom WSC  Oberwiesenthal landete nur auf Rang drei. Die Monobob-WM-Zweite wird daher vorerst im Europacup starten.

Oelsner vorerst im Europacup

Bei den Männern waren Doppel-Olympiasieger und Doppel-Weltmeister Francesco Friedrich und Zweier-Vizeweltmeister Johannes Lochner bereits gesetzt. Christoph Hafer sicherte sich im Zweier und Vierer vorerst den dritten Startplatz für die ersten drei Weltcups. Richard Oelsner vom BSC Oberbärenburg muss zunächst im Europacup ran, hat aber weiter alle Chancen im Kampf um ein Olympia-Ticket. Die Weltcup-Saison startet am 20. November in Innsbruck/Igls. Saisonhöhepunkt sind die Olympischen Winterspiele vom 4. bis 20. Februar in Peking.

Friedrich von Bahn begeistert

Francesco Friedrich zeigte sich von der Olympiabahn angetan. Die Chinesen hätten ein neues "Superlativ geschaffen", schrieb er: "Erstmals komplett überdacht inmitten des Xiaohaituo-Gebirges ist sie sowohl fahrerisch als auch touristisch ein Highlight." In den 16 Kurven verteilt auf knapp 1,9 km Länge, die sich "wie ein chinesischer Drache sanft durch die Berge" schlängeln, will Friedrich im Februar weiter Geschichte schreiben und seinen zweifachen Goldcoup von Pyeongchang wiederholen.

sid/dpa

Quelle: MDR

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