3. Liga: Magdeburg empfängt im Topspiel Saarbrücken

01:10 Min. Verfügbar bis 29.01.2023

Fußball | 3. Liga

Magdeburg will Revanche gegen Saarbrücken

Stand: 29.01.2022, 01:55 Uhr

In der Hinrunde war der 1. FC Saarbrücken eine von nur vier Mannschaften, die den 1. FC Magdeburg bezwingen konnten. Das soll sich aus FCM-Sicht beim Aufeinandertreffen am Sonnabend (18 Uhr) ändern - live zu sehen in der ARD.

Es wird ein absolutes Spitzenduell, wenn Magdeburg und Saarbrücken am Sonnabend gegeneinander spielen. Die Elbestädter verloren in der Liga zuletzt Ende Oktober (0:1 bei Viktoria Köln) und ziehen an der Tabellenspitze der 3. Liga unbeirrt ihre Kreise. Elf Punkte beträgt vor dem 24. Spieltag bereits der Vorsprung auf Rang zwei - auf dem ausgerechnet der Gegner aus dem Saarland steht. Mit einem Sieg im direkten Duell könnte der FCM also schon bis auf 14 Zähler davon ziehen.

Aber auch der FCS ist gut drauf und gewann seine vergangenen beiden Partien (4:3 in Duisburg und 2:0 gegen Dortmund II). Ihre Klasse zeigte die Mannschaft von Trainer Uwe Koschinat auch im Hinspiel, als sie beim 2:1 den Magdeburgern den Schneid abkaufte und die erste Saisonniederlage beibrachte. Für das Topspiel wurden schon 13.600 Tickets verkauft, 170 davon an FCS-Fans.

Titz warnt vor "Zielspieler" Grimaldi

Adriano Grimaldi

"Saarbrücken ist körperlich eine sehr unangenehme Mannschaft und gut im Umschaltspiel", weiß FCM-Coach Christian Titz. Besonders auf Sturmtank Adriano Grimaldi müsse man dabei aufpassen, der 30-Jährige kommt bereits auf elf Saisontore. "Grimaldi ist gerade bei hohen Bällen ein sehr guter Zielspieler", erklärt Titz. "Wir werden versuchen, ihn durch unser Defensivverhalten aus dem Spiel zu nehmen."

Sein Saarbrücker Pendant kündigte an, mit dem gleichen Kader wie beim 2:0 gegen den BVB II nach Magdeburg fahren zu wollen. "Wir sind inhaltlich auf einem guten Weg. Dennoch gibt es keinen Grund zum Träumen", betonte Koschinat. Das Lob an seine Mannschaft gab der frühere Sandhäuser Erfolgstrainer direkt zurück: "Magdeburg ist ein Topteam. Selber mit einer richtig guten Leistung gibt es keine Gewissheit, dass wir punkten."

Auf jeden Fall dürfte es eine sehr emotionale Partie werden - auch wegen der Causa Erdmann. Der frühere Magdeburger soll im Hinspiel seine Gegenspieler rassistisch beleidigt haben. Zu einem Wiedersehen wird es jedoch nicht kommen, der Abwehrspezialist spielt inzwischen in den USA bei Colorado Springs.

cdi

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Quelle: MDR

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