Lockdown für Sachsens Amateursport - Rückkehr zu Geisterspielen

3D-Modell Coronavirus und Training des 1.FC Magdeburg.

Corona im Sport | Sachsen

Lockdown für Sachsens Amateursport - Rückkehr zu Geisterspielen

Sachsen will angesichts rasant steigender Corona-Zahlen weite Teile des öffentlichen Lebens einschränken. Im Amateursport ist alles bis auf wenige Ausnahmen untersagt. Bei den Profis rücken Geisterspiele wieder auf die Agenda. Das teilte die Regierung am Freitagabend noch vor einer abschließenden Kabinettssitzung mit.

So ist der Schulsport für Kinder bis zur Vollendung des 16. Lebensjahres weiterhin möglich. Bei der Entscheidung sei es wichtig gewesen, Kinder aus diesen Regelungen so weit wie möglich herauszunehmen, da Kinder über 18 Monate bislang die meisten Einschränkungen hatten, erklärte Landessozialministerin Petra Köpping. Rehasport und medizinischer Sport sowie Vereinssport für Jugendliche unter 16 darf inklusive Spielbetrieb gleichfalls ausgeübt werden. Fitnessstudios bleiben geschlossen.

Rückkehr zu Geisterspielen

Fantransparent an leeren Zuschauerrängen

Erlaubt ist zudem Dienstsport und Profisport ohne Zuschauer, wobei die 3G-Regel (Zutritt ist neben geimpften und genesenen auch für negativ getestete Personen erlaubt) angewendet werden soll. Auf den Fußball kommen somit wieder Geisterspiele zu. Betroffen ist unter anderem Erstligist RB Leipzig, der am 28. November Bayer Leverkusen und am 11. Dezember Mönchengladbach empfängt. In der Champions League steht die Heimpartie gegen Manchester City am 7. Dezember auf dem Programm. Auf Geisterspiele müssen sich in den kommenden Wochen aber auch die Fußball-Zweitligisten Erzgebirge Aue und Dynamo Dresden, die Erstliga-Handballer vom SC DHfK Leipzig, der HC Leipzig in der 2. Handball-Bundesliga, die Niners Chemnitz (Basketball) und die drei sächsischen DEL2-Klubs aus Weißwasser, Crimmitschau und Dresden einstellen.

Die Einschränkungen beginnen am kommenden Montag und sind bis zum 12. Dezember gültig.

red

MDR | Stand: 20.11.2021, 13:26

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