Chantal Wick 2 BSV Sachsen Zwickau gegen Maike Schirmer 17 VfL Oldenburg und Isabelle Jongenelen 7 VfL Oldenburg.

Handball | Bundesliga Letzter Spieltag: Zwickau sichert sich Relegation, auch THC siegt

Stand: 21.05.2022 20:16 Uhr

Die Handballerinnen des BSV Sachsen Zwickau können nach einem Sieg beim VfL Oldenburg und dem Sprung auf den Relegationsrang weiterhin auf den Klassenerhalt in der Bundesliga hoffen. Der Thüringer HC jubelte vor heimischem Publikum. Für Union Halle-Neustadt gab es eine Niederlage.

BSV Sachsen Zwickau gibt Rote Laterne ab

Die Handballerinnen des BSV Sachsen Zwickau können weiterhin auf den Klassenerhalt in der Bundesliga hoffen. Am Samstag (21.05.2022) siegten Sie beim VfL Oldenburg mit 29:22 (15:8) und gaben die Rote Laterne an Buchholz/Rosengarten ab. Nun geht es in die Relegation gegen Göppingen.

Chantal Wick 2 BSV Sachsen Zwickau gegen Maike Schirmer 17 VfL Oldenburg und Isabelle Jongenelen 7 VfL Oldenburg.

Um den Relegationsrang (Platz 13) noch zu erreichen, mussten die Zwickauerinnen selbst gewinnen und auf einen Patzer von Buchholz/Rosengarten gegen Leverkusen hoffen. Das Team von BSV-Trainer Norman Rentsch legte eine überraschend starke erste Hälfte hin. Dabei profitierte das bisherige Ligaschlusslicht davon, dass die gegnerische Abwehr zunächst sehr tief stand (8:2, 13. Min.). VfL-Coach Niels Bötel, der sich den ersten Durchgang sicher anders vorgestellt hatte, nahm seine Auszeiten bereits in der 6. und 10. Minute.

Oldenburg, das nächste Woche im Pokal-Final4 auf Buxtehude trifft, verkürzte auf fünf Tore. Doch Zwickau fand zurück zu seiner meist kompakten Deckung. Allerdings mussten die Gäste in der Folge nach einer Roten Karte ohne Kreisläuferin Alisa Pester auskommen (41.). Für die Stammspielerin kam Carlotta Fege in die Partie, die vier Tore zum Zwickauer Sieg beisteuerte. Beste Werferin war Anna Lena Hausherr mit acht Treffern.

Klarer Heimsieg für den Thüringer HC gegen Borussia Dortmund

Der Thüringer HC hat das Heimspiel gegen Borussia Dortmund klar mit 38:27 (17:14) für sich entscheiden können. Eine starke zweite Halbzeit war dabei der Schlüssel zum Erfolg.

Die Thüringerinnen erwischten einen guten Start und konnte nach nur vier Minuten mit drei Toren in Führung gehen. Anika Niederwieser traf zum 5:2. Der BVB wurde nun jedoch stärker. So gelang es die THC-Führung bis zur 13. Minute zu egalisieren. Tina Abdulla erzielte den Ausgleichstreffer zum 7:7. Beide Mannschaften lieferten sich fortan ein Spiel auf Augenhöhe. Kurz vor der Pause zog der THC das Tempo allerdings nochmal an und traf drei Mal in Serie. Mit einer 17:14-Führung ging es für die Erfurterinnen in die Halbzeit.

Annika Meyer 6, Thüringer HC wirft - Merel Freriks 20, Borussia Dortmund im Hintergrund

In einer absolut dominanten zweiten Halbzeit ließ der THC den Dortmunderinnen schließlich kaum Luft zum Atmen und zog bis zum Ende der Partie mit elf Toren davon. So setzte sich die Mannschaft von Herbert Müller im letzten Spiel der Saison deutlich mit 38:27 durch.

SV Union Halle-Neustadt unterliegt HSG Blomberg-Lippe

Der SV Union Halle-Neustadt hat das letzte Spiel der Saison gegen die HSG Blomberg-Lippe mit 25:30 (14:17) verloren. Die Hallenserinen gaben die Partie dabei zum Beginn der zweiten Halbzeit aus der Hand.

Die Anfangsphase gehörte den Hallenserinnen. Bis zur 14. Minute baute sich der SV eine komfortable 7:4-Führung auf. Die HSG wurde nun langsam wach, erzielte vier Tore in Serie und konnte zur 18. Minute erstmals in Führung gehen. Es entwickelte sich eine enge Partie. Wenige Minuten vor der Sirene verlor Halle jedoch die Bindung zum Spiel und kassierte vier Gegentore in kürzester Zeit. Mit einem 14:17-Rückstand ging es für den SV in die Pause.

Trainer Norman Rentsch, Zwickau, unzufrieden auf dem Spielfeld.

Halle gab die Partie dann zum Beginn der zweiten Halbzeit aus der Hand. Bis zur 42. Minute gelang es der HSG den Vorsprung auf sieben Tore auszubauen. Der SV konnte die Partie nun nicht mehr drehen und verlor letztlich mit 25:30. Halle beendet die Saison damit auf Platz acht.

red