Leipzigs Kapitän eiert bei Zukunftsfrage herum

Marcel Sabitzer, RB Leipzig

Fußball | Bundesliga

Leipzigs Kapitän eiert bei Zukunftsfrage herum

Ein klares Bekenntnis zu RB Leipzig sieht anders aus! Kapitän Marcel Sabitzer hat Vertrag bis 2022, vieles deutet aber daraufhin, dass das Spiel gegen Wolfsburg sein letztes in der RB-Arena war.

Geht der Kapitän des frischgebackenen deutschen Vizemeisters RB Leipzig nach der Saison von Bord? Marcel Sabitzers Vertrag läuft zwar noch ein Jahr, nach dem Spiel gegen den VfL Wolfsburg (2:2) verkniff sich der Österreicher aber wiederholt ein klares Bekenntnis zu RB Leipzig.

Sabitzer: "Im Fußball wird so viel gesagt"

"Im Fußball wird so viel gesagt. Das, was ich heute sage, zählt morgen schon nicht mehr. Ich bleibe jetzt dabei, dass ich bis 2022 Vertrag habe", wirkte der Nationalspieler etwas genervt. Für Leipzig gibt es nur die Devise, Sabitzer in diesem Sommer zu verkaufen oder den Vertrag zu verlängern. Eine klare Aussage, wie weit die Gespräche einer möglichen Vertragsverlängerung sind, gibt es nicht.

Folgt Sabitzer Mourinho zum AS Rom?

Sabitzer scheint nicht abgeneigt, noch einmal für einen anderen Verein zu spielen. Star-Trainer José Mourinho wollte den 27-Jährigen angeblich zu Tottenham Hotspur holen. Nach seinem Rauswurf in London will der Portugiese Sabitzer womöglich nun zu seinem neuen Club AS Rom locken. In der Vergangenheit hatten auch andere englische Clubs wie Manchester United Interesse signalisiert.

Konaté und der Liverpool-Flirt

Ibrahima Konaté / Konate (6, RB Leipzig), Torwart Gregor Kobel (1, Stuttgart), Konstantinos Mavropanos (5, Stuttgart).

Auch wenn die Zukunft von Willi Orban, Peter Gulasci, Amadou Haidara und Emil Forsberg in den letzten Wochen geklärt wurde, hat RB Leipzig längst nicht alle Personalfragen abgearbeitet. Nach Dayot Upamecano (FC Bayern München) und möglicherweise Sabitzer könnte sich auch der 21-jährige Ibrahima Konaté verabschieden. Der FC Liverpool soll Interesse bekundet haben. Das Gerücht wurde jetzt noch einmal befeuert, weil Klopps Liverpooler die Kaufoption für Abwehrspieler Ozan Kabak nicht gezogen haben und damit ein Platz frei wäre. Für Konaté? Der Franzose hat zwar einen Vertrag bis 2023. Was diese Papiere wert sind, weiß man in Leipzig ja...

sst/dpa

MDR | Stand: 17.05.2021, 11:31

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