Hat Erzgebirge Aue erneut gegen DFB-Hygienerichtlinien verstoßen?

Stadion und Anzeigetafel zum 500. Zweitligaspiel

Fußball | 2. Bundesliga

Hat Erzgebirge Aue erneut gegen DFB-Hygienerichtlinien verstoßen?

Die Jubiläumswoche von Erzgebirge Aue konnte ein negatives Nachspiel bekommen. Während des 500. Zweitligaspiels am Samstag sollen die Sachsen mehrfach gegen Hygienerichtlinien verstoßen haben.

Wegen eines möglichen Verstoßes gegen die Corona-Hygienerichtlinien gerät Zweitligist Erzgebirge Aue schon wieder in die Kritik. Nachdem einige "Veilchen"-Fans im Januar die Mannschaft im Stadion angefeuert hatten, geht es diesmal um eine Bewirtung im VIP-Bereich und das Nicht-Tragen von Mund-Nasen-Schutz auf der Tribüne.

VIP-Bewirtung und fehlender Mund-Nasen-Schutz?

Wie der Deutsche Fußball-Bund (DFB) am Montag mitteilte, überprüft der DFB-Kontrollausschuss in einem Ermittlungsverfahren, ob die "Veilchen" gegen das geltende Hygienekonzept verstoßen haben. Der Verband geht damit einem Verdacht nach, der durch Medienberichte aufgekommen war. So sollen sich während des Zweitligaspiels am vergangenen Samstag gegen Hannover 96 (1:1) Gäste im VIP-Bereich aufgehalten haben, im dem angeblich auch Essen und Getränke serviert wurden. Zeitweise sollen die Personen auch keinen Mund-Nase-Schutz auf der Tribüne getragen haben. In der vergangenen Woche feierte Aue sein 75. Vereinsjubiläum, die Partie gegen Hannover war das 500. Zweitligaspiel der Sachsen.

Aufregung und Entschuldigung bereits im Januar

Zuschauer sind in den Stadien der Bundesliga momentan nicht zugelassen. Bereits im Januar hatte der Zweitligist aus dem Erzgebirge für Schlagzeilen gesorgt, weil Fans, die zum Schneeschieben vor und während des Spiels gegen Düsseldorf im Stadion waren, die Mannschaft teilweise ohne Mund-Nasen-Schutz angefeuert hatten. Im Anschluss hatte sich FCE-Geschäftsführer Voigt für das Fehlverhalten der Anhänger entschuldigt.

dh/sid

MDR | Stand: 09.03.2021, 19:44

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