Hallenverbot für Frehse bleibt bestehen

Die Deutsche Frauen-Trainerin Gabriele Frehse.

Turnen

Hallenverbot für Frehse bleibt bestehen

Die Stadt Chemnitz hat ein am Freitag verhängtes Hallenverbot für die Turntrainerin Gabriele Frehse aufrechterhalten. Zuvor hatte die Stadt Gespräche mit Beteiligten und Betroffenen über die verfahrene Situation geführt.

Das Hallenverbot für die umstrittene Turntrainerin Gabriele Frehse bleibt bestehen. Chemnitz' Oberbürgermeister Sven Schulze hatte am Montag (10. Mai) mit Vertretern des Deutschen Turner-Bundes (DTB), Verantwortlichen von Frehses Heimatverein TuS Chemnitz-Altendorf sowie Eltern von Turnerinnen darüber gesprochen, wie die verfahrene Situation zugunsten der Sportlerinnen geklärt werden kann.

Wohl der Athletinnen im Vordergrund

"Wir wollen versuchen, dass wir in den nächsten zwei Tagen eine Lösung hinbekommen. Das Wichtigste ist, dass die Athletinnen gut betreut werden", sagte Stadtsprecher Matthias Nowak der Deutschen Presse-Agentur. Der Olympiastützpunkt Sachsen hatte der Trainerin, der mehrere ehemalige Schützlinge massive Vorwürfe machen, am vorigen Dienstag gekündigt. Dagegen will Frehse juristisch vorgehen.

Weiteres Konfliktpotential soll vermieden werden

Der neue Chemnitzer Oberbürgermeister hatte am vergangenen Freitag ein Hausverbot für Gabriele Frehse ausgesprochen und damit auf die Trennung des Olympiastützpunktes von der Trainerin reagiert. "Dies erfolgte mit der Absicht, zum einen die juristische Klärung des Falls abzuwarten und zum anderen, um nicht weiteres Konfliktpotential vor Ort zu schüren", hatte die Stadt mitgeteilt. Der DTB bestätigte auf dpa-Anfrage, davon Kenntnis zu haben, wollte aber wegen des laufenden Verfahrens keine weitere Stellung dazu nehmen.

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red/dpa

MDR | Stand: 10.05.2021, 18:34

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