Marcel Schrötter

Motorrad | GP Deutschland auf dem Sachsenring Gute Ausgangsposition für Schrötter - Bradl auf 18

Stand: 18.06.2022 16:50 Uhr

Vor drei Jahren fuhr Moto2-Pilot Marcel Schrötter beim Grand Prix auf dem Sachsenring auf Rang drei. Nach dem Qualifying am Samstag kann der Bayer auf eine Wiederholung dieses Coups hoffen.

Motorrad-Pilot Marcel Schrötter hat sich eine gute Ausgangslage für den Heim-Grand-Prix auf dem Sachsenring verschafft. Der 29-Jährige wird das Moto2-Rennen am Sonntag vom fünften Platz aus beginnen. Landsmann Stefan Bradl kam als Vertreter des verletzten Honda-Stammpiloten Marc Marquez am Samstag in der Qualifikation der MotoGP nicht über Rang 18 hinaus.

Stefan Bradl im Fahrerlager

Stefan Bradl

Schrötter hatte in der bisherigen Saison Schwierigkeiten bei der Zeitenjagd. Am Sachsenring wollte er "die Schwächen ausmerzen", hatte er gesagt. Das gelang ihm. Der Vilgertshofener reiste als WM-Siebter nach Hohenstein-Ernstthal, in sechs Moto2-Rennen kam er zuletzt viermal in die Top 5.

Bagnaia dominierte in Abwesenheit von Rins und Marquez

In der Königsklasse dominierte bei Temperaturen jenseits der 30 Grad Vize-Weltmeister Francesco Bagnaia auf seiner Ducati. Suzuki-Rivale Alex Rins entschied sich wegen Schmerzen im Handgelenk gegen eine weitere Teilnahme. Die ersten drei Sessions hatte er noch bestritten. Der "King of the Ring" fehlt: Marc Marquez (ESP), der seit 2010 jedes seiner Sachsenring-Rennen gewinnen konnte, muss wegen einer Oberarm-Verletzung passen.

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Francesco Bagnaia

Prüstel-GP-Team darf auf Punkte hoffen

Probleme gab es vor dem vierten Freien Training. Ein Stromausfall sorgte für eine etwa 25-minütige Verzögerung. Auf Punkte beim Heimspiel darf indes das Prüstel-GP-Team hoffen. Der Moto3-Rennstall ist in unmittelbarer Nähe der Strecke beheimatet. Xavier Artigas geht von Platz 16 aus ins Rennen und Teamkollege Carlos Tatay startet direkt dahinter. Zähler erhalten am Renntag die besten 15 Piloten.

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dpa/cke