Fußball | 3. Liga Gegen SC Verl - Dynamo Dresden feiert langersehnten Heimsieg

Stand: 10.08.2022 21:13 Uhr

Viel Zeit ist vergangen, seit die Anhänger der SG Dynamo Dresden im heimischen Rudolf-Harbig-Stadion einen Sieg bejubeln konnten. Durch einen 2:0-Erfolg gegen den SC Verl ist die schwarze Serie nach mehr als acht Monaten aber vorbei. Auch wenn Dynamo im Spiel sehr von einer roten Karte profitierte, ist die Mannschaft von Trainer Markus Anfang punktemäßig auf Kurs.

Nach mehr als acht Monaten hat die SG Dynamo Dresden mal wieder ein Spiel im heimischen Rudolf-Harbig-Stadion gewonnen. Gegen den SC Verl kam die Mannschaft von SGD-Coach Markus Anfang am Mittwoch (10.08.) vor 22.399 Zuschauern zu einem 2:0 (1:0). Die Sachsen profitierten gegen zähe Gäste von einer roten Karte für Sportclub-Mittelfeldmann Vinko Sapina in der 34. Minute. Bis dahin erwies sich Verl als Gegner auf Augenhöhe, der zudem durch Kapitän Mael Corbez einmal die Latte prüfte (27.) Im Anschluss konnte Dynamo die Überzahl mehrfach ausspielen und kam durch Tore von Ahmed Arslan und Claudio Kammerknecht zum 2:0.

Markus Anfang Dresden, Trainer gibt Anweisungen, gestikuliert mit den Armen.

Markus Anfang konnte mit seinem Team den zweiten Sieg in Serie feiern.

Dresden profitiert von roter Karte

Nach dem 2:0 Erfolg über den Halleschen FC am vergangenen Wochenende veränderte Trainer Markus Anfang seine Startelf aus zwei Positionen. Patrick Weihrauch ersetzte Julius Kade (Verhärtung im Oberschenkel) und Stefan Kutschke begann für Manuel Schäffler (Bank). In den Anfangsminuten entwickelte sich eine offene Partie. Verls Corboz (27.) hätte die Gäste beinahe in Führung gebracht. Sein Distanzschuss landete jedoch an der Latte. Trotz der roten Karte für Sapina und der Führung durch Arslan konnten die Dresdner mit dem ersten Durchgang nicht zufrieden sein.

Rote Karte für Vinko Sapina (Verl, 25) nach Foul an Tim Knipping (Dresden, 4)

In der 34. Minute sah Vinko Sapina die rote Karte nach einem groben Foul an Tim Knipping.

Zäher Kampf durch 2:0 belohnt

Sportchef Ralf Becker räumte im Halbzeit ein: "Das haben wir uns anders vorgestellt." Darum sei es in der Kabine laut geworden. Aber auch nach dem Seitenwechsel spiegelte sich Dresdens personelle Überlegenheit lange nicht wieder. Verl versuchte immer wieder Nadelstiche zu setzen und beschäftigte die Dresdner somit über weite Strecken. In der Offensive fehlte Anfangs Mannschaft zudem häufig die Präzision. Erst das späte 2:0 durch Kammerknecht sorgte für die Entscheidung und Erleichterung bei den SGD-Fans.

Ahmet Arslan (Dresden, 6) jubelt ueber das Tor.

Ahmet Arslan und Claudio Kammerknecht konnten sich heute in die Torschützenliste eintragen.

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(ten/dpa)