David Suvanto von Dresdner Eislöwen liegt niedergeschlagen auf dem Eis

Eishockey | DEL2 Eislöwen und Füchse weiterhin sieglos - Crimmitschau triumphiert wieder

Stand: 17.03.2023 23:34 Uhr

Einen erneuten Rückschlag mussten die Eislöwen Dresden und die Lausitzer Füchse in den DEL2-Play-offs hinnehmen. Crimmitschau gewann dagegen zum zweiten Mal bravourös.

Dresdner Eislöwen unterliegen im Torfestival

Im ersten Heimspiel der Best-of-seven-Serie unterlagen die Dresdner deutlich mit 3:6 (1:1; 0:3; 2:2) gegen die Krefeld Pinguine. Die Elbestädter hielten vor 4.027 Zuschauern ein Drittel gut mit, stehen aber nach einer Durststrecke im zweiten Abschnitt jetzt schon unter Zugzwang.

Es ging gut los für die Gastgeber. Brett Welychka brachte Dresden früh in Führung (4. Minute). Krefeld glich aber Sekunden später aus (Bolvin, 4.). Danach erzielte der DEL-Absteiger aus Krefeld noch vier Tore in Folge (26., 28., 37. und 48.). Dresden gab sich aber nicht auf: David Rundqvist (50.) und David Suvanto (56.) verkürzten auf 3:5. Nur eine Minute später beendete dann Magwood jedoch mit dem 3:6-Endstand (57.) alle Comeback-Träume der Eislöwen.

Dresdner Eislöwen müssen gegen Krefeld 3:6-Pleite einstecken

Cheftrainer Petteri Kilpivaara war mit dem Beginn der Partie zufrieden, hob nach der Niederlage aber besonders die Klasse des Gegners hervor: "Krefeld spielt sehr stabil, strukturiert und kompakt. Sie nutzen aber eben auch ihre Chancen, was wir in den wichtigen Phasen nicht machen. Am Ende gewinnt Krefeld auch verdient". Dresden darf sich damit nur noch eine Niederlage erlauben, soll der Traum von der ersten Liga nicht platzen. Weiter geht es für die Eislöwen am Sonntag (19. März, 18:00 Uhr) in Krefeld.

Weißwasser verspielt Führung gegen Kassel Huskies

Auch Spiel zwei gegen die Kassel Huskies endete für die Lausitzer Füchse mit einer Niederlage. Nach einer frühen Führung unterlagen die Sachsen letztlich mit einem knappen 1:2 (1:0, 0:2, 0:0).

Nach elf Minuten brachte Eric Valentin den Underdog aus Weißwasser mit 1:0 gegen das beste Team der Hauptrunde in Führung. Die Freude währte aber nur bis zum zweiten Spielabschnitt. Innerhalb von nur zwei Minuten drehten Joel Lowry (35.) und Joel Keussen (37.) die Partie. Lowry traf sogar, obwohl die Huskies in Unterzahl waren nach einer Strafe gegen Maximilian Faber.

Bei dieser 1:2-Niederlage blieb es am Ende. Die Huskies gewannen damit ihre zweite Partie im zweitn Spiel der Best-of-seven-Serie und haben gute Ausgangskarten für den weiteren Verlauf des Viertelfinals. Am Sonntag, den 19. März, treffen die Teams wieder in Kassel aufeinander.

Crimmitschau siegt wieder zu null

Die Eispiraten Crimmitschau haben derweil ihre zweite Begegnung mit den Bayreuth Tigers gewonnen und das wieder einmal zu null. Gegen die Tigers, die das schlechteste Team der Hauptrunde waren, fuhr Crimmitschau einen ungefährdeten 4:0-Auswärtssieg ein.

Das Spiel startete nach einem behäbigen Auftritt, in dem vor allem Crimmitschau strauchelte, erst im zweiten Drittel wirklich. Die Eispiraten gingen im Powerplay durch Pohl (21.) und kurz danach Reisnecker (23.) schnell in Führung. Pohl traf dann auch zum 3:0 (24.), obwohl Crimmitschau in Unterzahl war. Dabei hatte er allerdings etwas Hilfe, denn seine Hereingabe auf Scott Feser rutschte dem Tiger-Keeper durch. Von diesem Schock erholten sich die Gastgeber nicht mehr. Im finalen Abschnitt machte D'Aoust dann alles klar und stellte zum 4:0-Endstand (57.).

Für Crimmitschau ergibt sich dadurch eine komfortable Ausgangssituation für die anstehenden Play-down-Spiele. Die Eispiraten haben beide bisherigen Spiele gewonnen und dass mit einer Bilanz von 7:0 Toren. Am Sonntag, den 19. März, wartet der nächste Schlagabtausch mit Bayreuth auf die Sachsen.

red