Eilenburg schafft gegen Halberstadt den ersehnten ersten Regionalliga-Sieg

Eilenburg holt gegen Halberstadt ersten Regionalliga-Dreier 06:06 Min. Verfügbar bis 17.10.2022

Fußball | Regionalliga

Eilenburg schafft gegen Halberstadt den ersehnten ersten Regionalliga-Sieg

Ein historischer Nachmittag im Ilburg-Stadion: Der FC Eilenburg hat sich verdient mit 3:1 (1:1) gegen Germania Halberstadt durchgesetzt und den ersten Dreier in der Regionalliga überhaupt eingefahren.

Die Eilenburger stellten nach dem 0:2 in Chemnitz zweimal um: Adam Fiedler und Dongmin Kim kamen für Kevin Wadewitz und Paul Meseberg in die Startelf. Bei Halberstadt ersetzte Hendrik Kuhnhold Jannik Bachmann im Vergleich zum 0:0 gegen Cottbus.

Cichos hält zweimal stark

Ein Fussballspiel

Die Gäste knüpften gleich an die starken Leistungen der vergangenen Wochen an und gingen durch einen Distanzschuss von David Vogt früh in Führung (8.). Der Mittelfeldmann hätte eine Minute später noch nachlegen können, doch diesmal parierte Andreas Naumann im Eilenburger seinen Abschluss.

Auf der Gegenseite lief Pascal Sauer auf Germania-Keeper Lukas Cichos frei zu, konnte ihn jedoch nicht überwinden (18.). In der 41. Minute war Cichos dann aber machtlos gegen den präzisen Abschluss von Fiedler ins lange Eck - der verdiente Ausgleich, mit dem 1:1 ging es auch in die Pause.

Eilenburg macht es zweimal mit Köpfchen

Im zweiten Durchgang war die Partie erst ausgeglichen, bis Noah Baumann per Kopfball das umjubelte 2:1 gelang (67.). Danach spielte Eilenburg weiter mutig nach vorne und traf in der 84. Minute zur Vorentscheidung. Diesmal war Toni Majetschak nach einer Ecke per Kopf erfolgreich. In der Nachspielzeit traf der eingewechselte Halberstädter Maksym Kowal noch die Latte. Letztlich blieb es aber beim 3:1, wodurch der FCE nun sieben Punkte auf dem Konto hat, aber Tabellenletzter bleibt. Halberstadt rutscht auf Rang elf ab.

Majetschak: "Pure Ekstase" 01:11 Min. Verfügbar bis 17.10.2022

Das sagten die Trainer

Benjamin Duda (Halberstadt): "Eine Niederlage kann mich nie glücklich machen. Heute haben wir beim Tabellenletzten gespielt und uns natürlich mehr ausgerechnet. Aber dass dieser Gegner mit seinen bisher gezeigten Leistungen gerade zu Hause auch mal ein Spiel gewinnen wird, war klar. Dass das nun gerade heute gegen uns passiert, wo wir nach acht Minuten in Führung gehen, das macht mich unglücklich und schmerzt auch. In aller Deutlichkeit möchte ich diesen Klassiker, dass wir hier arrogant waren und es zu leicht genommen haben, ausschließen. Wir haben heute einfach in den Schlüsselmomenten den Kürzeren gezogen, wie zum Beispiel als Marcel Kohn nach einer Ecke das 2:1 für uns machen muss. Da waren wir nicht da in den entscheidenden Situationen, ohne klar unterlegen gewesen zu sein."

Nico Knaubel (Eilenburg): "Unser letzter Sieg ist ja ein Jahr her, eine wahnsinnige Zeit. Jetzt scheint uns die Sonne sprichwörtlich ins Gesicht. Unfassbar glücklich. Da wissen wir nun, wie sich siegen anfühlt. Das frieren wir schön ein und holen es nächsten Sonntag wieder raus. Es war ganz wichtig, dass wir gezeigt haben, dass wir eine Einheit sind und dass wir unser Ziel weiter vor Augen haben. Jetzt wollen wir dran bleiben und eine Serie starten - nur in die andere Richtung."

MDR | Stand: 17.10.2021, 18:52

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