v.li.: Erik Voufack Lok Leipzig, 19 Michail Fragkos VfB Auerbach, 19 im Zweikampf.

Fußball | Regionalliga

Duell der Gegensätze: Lok Leipzig empfängt den VfB Auerbach

Stand: 29.01.2022, 10:29 Uhr

Die einen könnten noch hoch hinaus in dieser Saison und die anderen wollen die Klasse halten. Damit sind die Rollen im Duell Lok gegen Auerbach klar verteilt, doch das Hinspiel sollte dem Favoriten Warnung sein.

Der 1. FC Lok Leipzig, ein heißer Anwärter auf Platz eins in der Regionalliga, trifft auf Schlusslicht VfB Auerbach. Die Favoritenrolle ist damit bereits eindeutig verteilt. Das weiß auch FCL-Trainer Almedin Civa, der aber die Liga zu gut kennt, um die Vogtländer auf die leichte Schulter zu nehmen. "Es wird ein Kampfspiel, die Auerbacher sind bei Standards gefährlich. Die haben einen Zimmermann. Jeder kann in der Regionalliga Fehler ausnutzen. Wenn man die nicht beschäftigt, werden die nicht müde und verteidigen weiter. Wir müssen geduldig sein."

Lok kann auf Keeper Sievers zählen

Lok-Spieler Ziane äußert sich zu Sievers Verletzung

Personell hatten die Leipziger auf der Torwart-Position noch einmal nachgelegt, Niclas Müller wurde geholt. Was auch nötig war, was das Spiel in Jena vergangenes Wochenende gezeigt hatte. Doch Trainer Civa gab auf der Pressekonferenz Entwarnung. Jan Ole Sievers wird zwischen den Pfosten stehen. "Wenn er im Training nichts auf den Ellenbogen bekommt, steht er im Tor."

Auerbach kämpft an vielen Fronten

Die Gäste aus Auerbach haben derweil mit den üblichen wetterbedingten Problemen zu kämpfen. In der Nacht zum Freitag schneite es wieder ordentlich. Riecht nach einer konzertierten Mannschaftsaktion, die am Nachmittag als erste kleine Einheit den Kunstrasenplatz beräumen wird, um danach draußen trainieren zu können. Personell gibt es noch ein Fragezeichen bei Abwehrmann Sempastiano Giaouplari, der sich im Training an der Wade verletzt hat. Marc-Philipp Zimmermann hat seinen Dienstplan so angepasst, dass er nach dem Spiel per Pkw gleich zur Arbeit gefahren wird.

Kramer: "Ziane ist ein toller Typ"

Manager Volkhardt Kramer weiß, das in Leipzig, wie auch in den nächsten beiden Spielen beim Berliner AK und gegen Energie Cottbus nicht zwingend mit Punkten zu rechnen ist. Dennoch: "Wir glauben, die Mannschaft hat das Format, um in der Regionalliga zu bestehen. Im Hinspiel gegen Lok hatten wir unglücklich verloren." Torschütze Djamal Ziane, "ein toller Typ", so Kramer. "So einen wünscht sich jeder, hätte jeder gern in der Mannschaft. Ehrlich und immer seine Meinung vertretend. Dazu noch Sascha Pfeffer als Flankengeber. Lok hat da schon was zu bieten."

Hinspiel: Lok Leipzig ringt Auerbach nieder

02:00 Min. Verfügbar bis 29.01.2023

rei

Quelle: MDR

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