Jakub Hrstka vom Dessau-Roßlauer HV

Handball | 2. Bundesliga Dessau feiert klaren Sieg in Nordhorn - Dresden kassiert Heimpleite gegen Ludwigshafen

Stand: 02.11.2022 21:45 Uhr

Der Dessau-Roßlauer HV hat sich bei der ambitionierten HSG Nordhorn-Lingen keine Blöße gegeben und einen klaren Sieg erkämpft. Der HC Elbflorenz kassierte indes im Heimspiel gegen Ludwigshafen eine verdiente Niederlage.

Dessau-Roßlau mit Gala-Auftritt in Nordhorn

Der Dessau-Roßlauer HV hat den vierten Sieg in Folge eingefahren. Die Sachsen-Anhalter kamen am Mittwochabend bei der HSG Nordhorn-Lingen zu einem ungefährdeten 33:26-Sieg. Im Kampf um die Tabellenspitze mischen die Biber mit 15:3 Punkten weiter mit.

Dessau fand gut in die Partie (4:2/6.) und profitierte vor allem auch von der Angriffsschwäche der Gäste, die sich bereits in den letzten Partien der Nordhorner gezeigt hatte. Zudem glänzte DRHV-Keeper Philip Ambrosius in der ersten Hälfte mit sieben Paraden. Somit konnte sich das Team von Trainer Uwe Jungandreas bis zur Pause auf 16:11 absetzen. Auch in der zweiten Hälfte blieb Dessau konzentriert und zog weiter davon. Zwischenzeitlich betrug der Vorsprung neun Tore (27:18/51.). Obwohl die Biber das Tempo etwas herausnahmen, wurden die Angriffe weiter erfolgreich ausgespielt. Beste DRHV-Werfer waren Jakub Hrstka (8) und Vincent Sohmann (7.).

Elbflorenz kassiert nächste Heimniederlage

Der HC Elbflorenz hat in der 2. Bundesliga die dritte Heimpleite in Folge kassiert. Im Duell gegen die Eulen Ludwigshafen stand am Ende eine deutliches 23:29 zu Buche.

Die Dresdner verschliefen die Anfangsphase und gerieten bereits in der 13. Minute mit 5:13 ins Hintertreffen. Der HCE tat sich vor allem in der Unterzahl schwer. Zudem leisteten sich die Gastgeber zahlreiche Fehler im Angriffsspiel. Gegen Ende der ersten Hälfte stabilisierte sich Elbflorenz und kam auf 12:15 heran (27.). Dabei glänzte Keeper Marius Noack mit fünf Paraden in Folge. Dennoch mussten die Dresdner mit einem 13:17-Rückstand in die Kabine. Auch nach dem Wechsel konnte Ludwigshafen den HCE auf Distanz halten. Auch wenn die Tiger inzwischen besser verteidigten, fehlten in der Offensive die Ideen. In der 39. Minute keimte nochmals Hoffnung auf, als Nils Kretschmer auf 18:21 verkürzte. Doch zu mehr reichte es nicht, da die Eulen wieder davonzogen. Erfolgreichster HCE-Werfer war Sebastian Greß (5).

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red