Fußball | Sachsenpokal Chemnitz macht gegen Chemie das Dutzend voll

Stand: 21.05.2022 20:24 Uhr

Rekordsieger Chemnitzer FC hat das Dutzend Pokalerfolge perfekt gemacht. Im Sachsenpokal-Finale kam der CFC am Samstag vor 10.077 ZSucahern am Stadion an der Gellertstraße gegen die BSG Chemie Leipzig zu einem 2:1-Sieg. Den entscheidenden Treffer markierte der kurz zuvor eingewechslete Bickel, der sein letztes Spiel für die Chemnitzer bestritt.

Bury köpft Chemie in Front - Campulka gleicht aus

Chemnitz begann druckvoll und erarbeitete sich ein spielerisches Übergewicht. Die erste gefährliche Tor-Annäherung verbuchten aber die Gäste, als Dennis Mast in der 15. Minute eine Ecke direkt an den Außenpfosten setzte. Zwei Minuten später hatte die BSG mehr Glück: Nach einem Freistoß nahe der Grundlinie köpfte Alexander Bury die Kugel am kurzen Pfosten lauernd zur Leipziger Führung in die Maschen.

Tor für BSG Chemie Leipzig durch Alexander Bury.

Die Leipziger spielten nun selbstbewusst auf, während die Himmelblauen beeindruckt schienen. Der CFC brauchte einige Minuten, um sich vom Rückstand zu erholen. In der 35. Minute hatte Chemnitz die große Chance zum Ausgleich, doch Kevin Freiberger köpfte die Kugel freistehend links am Tor vorbei. Kurz darauf durften die Gastgeber dann doch jubeln: Nach einem Freistoß von Kilian Pagliuca war Tim Campulka aus sechs Metern mit dem Kopf zur Stelle und versenkte den Ball zum verdienten Ausgleich im BSG-Tor.  

Tor für den CFC durch Tim Campulka.

Chancen auf beiden Seiten - Bickel erlöst CFC

In der zweiten Hälfte begann der CFC wieder spielbestimmend, doch Chancen blieben vorerst aus.  Erneut hatten die Gäste die erste dicke Gelegenheit. In der 61. Minute landete ein Rückpass vom Chemnitzer Robert Zickert direkt vor den Füßen von Mast, der freistehend am glänzenden Jakub Jakubov scheiterte. Kurz darauf lag das Spielgerät nach einem Treffer von Dominik Pelivan im Leipziger Tor, doch der Treffer wurde wegen einer Abseitsstellung aberkannt (62.). Zwei Minuten später hatte der CFC erneut Pech, als Bellot nach einem Freistoß die Kugel gerade noch über die Latte lenkte. In der Schlussphase erhöhten beide Teams nochmal das Risiko. Chemnitz agierte dabei einen Tick zielstrebiger. In der 85. Minute wurden die Bemühungen schließlich belohnt: Eine Eingabe von Niclas Walther konnte Chemie nicht entscheidend klären. Der Ball kam somit zum kurz zuvor eingewechselten Christian Bickel, der in seinem letzten Spiel für den CFC von der Strafraumgrenze abzog und ins lange Eck traf. Zwar warf die BSG nochmals alles nach vorn, doch Chemnitz brachte den Sieg über die Zeit.

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