Fußball | Regionalliga Chemie Leipzig gegen Rot-Weiß Erfurt - Trainer freuen sich auf "geiles Spiel"

Stand: 25.01.2023 08:00 Uhr

Zwei Traditionsteams, ein volles Haus und zwei Trainer, die heiß sind auf das erste Spiel des Jahres. Am Mittwoch erwartet die BSG Chemie Leipzig den FC Rot-Weiß Erfurt zu einem intensiven Fight. Die Vorfreude ist groß.

Am Mittwoch rollt für die Regionalligisten BSG Chemie Leipzig und den FC Rot-Weiß Erfurt endlich wieder der Ball. Nachdem beide Teams am vergangenen Wochenende von Spielabsagen betroffen waren, ist die Vorfreude auf den Flutlicht-Knaller (Anstoß 19 Uhr – Livestream auf sport-im-osten.de und in der „SpiO“-App) riesengroß. "Es herrscht große Vorfreude, endlich geht es wieder um Punkte. Und dann so ein Top-Spiel, mit Flutlicht und vor ausverkauftem Haus", frohlockt RWE-Coach Fabian Gerber im Gespräch mit "Sport im Osten".

RWE ohne zwei - Chemie wohl mit voller Kapelle

Dem schloss sich auch Miroslav Jagatic an, der mit Blick auf die erst 14 absolvierten Spiele ergänzte: "Wir freuen uns sehr, es wird aber auch Zeit. Es werden sonst immer mehr Spiele, die nachgeholt werden müssen." In seinem Team seien noch einige Spieler leicht Grippe-geschwächt. "Da müssen wir noch schauen, auch mit Blick auf die nächsten Spiele. Zwei Traditionsvereine und eine geile Stimmung von beiden Fanlagern, da will natürlich jeder spielen."  

Flutlicht im Alfred Kunze-Sportpark in Leipzig.

Hier noch das mobile Flutlicht im Alfred Kunze-Sportpark in Leipzig, am Mittwoch gibt es das erste Spiel mit dem "richtigen" Flutlicht.

Die Gäste aus der Thüringer Landeshauptstadt können auf den fast kompletten Kader zurückgreifen. Nur Keliano Tavares (Gelbsperre) und Paul Kämpfer (Innenbanddehnung) werden definitiv ausfallen. "Bei Aaron Manu müssen wir noch schauen, das steht noch ein Fragzeichen", sagte Gerber. Dagegen stehen die vergangene Woche noch angeschlagenen Offensivleute Kay Seidemann, Nazzareno Ciccarelli und Artur Merkel zur Verfügung.

Chemie-Coach Jagatic lobt und warnt vor Erfurt

Dass die Erfurter nicht ohne Grund auf dem zweiten Platz der Regionalliga-Tabelle stehen, weiß auch Chemie-Coach Miroslav Jagatic. "Fabian Gerber ist ein sehr akribisch arbeitender und ehrgeiziger Trainer. Er ist sicher Vorbild für die Mannschaft. Ich habe fünf Spiele gesehen, die Mannschaft hat Charakter, steht in der Defensive stabil und hat starke Umschaltmomente." Natürlich sei es überraschend, dass die Thüringer als Aufsteiger so weit oben stehen. "Es gab Überraschungssiege, aber die waren auch alle verdient", so Jagatic, der aber auf den Teamspirit in seinem Team vertraut. "Wir müssen natürlich aufpassen. Aber wir haben Bock auf das Spiel und werden alles raushauen."

Miroslav Jagatic und Christian Sobottka

Miroslav Jagatic (re.) warnt vor den umschaltstarken Erfurtern.

Letztes Duell vor dem Erfurter Absturz in die Oberliga

In der Saison 2019/20 standen sich der FC Rot-Weiß Erfurt und die BSG Chemie Leipzig zum letzten Mal gegenüber. Die Partie des 10. Spieltags endete 0:0, zu einem Rückspiel sollte es nicht mehr kommen, da Erfurt nach einer zweiten Insolvenz seine Mannschaft bereits zurückgezogen hatte.

rei