Trainer Timo Rost und den Neuzugängen von Erzgebirge Aue

Fußball | 3. Liga Aue-Trainer Rost: "Leute lechzen nach Erfolg"

Stand: 19.06.2022 21:06 Uhr

Mehr als ein Dutzend Neuzugänge sind beim ersten Training von Fußball-Zweitliga-Absteiger Erzgebirge Aue den Veilchen-Fans präsentiert worden. Der neue Coach Rost freute sich über die vielen Neuen - und die vielen Fans.

Bei knackigen 34,5 Grad hat der FC Erzgebirge Aue die Vorbereitung auf seine erste Fußball-Drittliga-Saison seit 2015 begonnen. Der neue Trainer Timo Rost begrüßte alle 13 Neuzugänge, darunter auch mit Elias Huth den Königstransfer, der Mittelstürmer war erst kurz vor dem Auftakt verpflichtet worden. Rund 800 Fans waren im Erzgebirgsstadion mit dabei.

Erstes Training beim FC Erzgebirge Aue

Aufbruchstimmung im Erzgebirge

Eine Zahl, von der Rost angetan war, wie er im "Sport im Osten"-Livestream sagte: "Das hätte ich so gar nicht so erwartet, aber es zeigt, dass die Fans am Verein hängen, insofern ist der erste Eindruck ein schöner." Eine gewisse Aufbruchstimmung ist an diesem Tag spürbar: "Die Leute hier lechzen einfach danach, wieder erfolgreichen Fußball zu sehen."

3. Liga: Aue-Trainer Rost – "Zwei, drei Positionen noch mit Qualität besetzen"

13 Neuzugänge - das hat nicht jeder, viele Klubs hängen in ihren Planungen noch hinterher: "13 Neue - großes Kompliment an Geschäftsführer Michael Vogt und Präsident Helge Leonhardt, wir haben da sehr akribisch gearbeitet."

Man habe zunächst das letztjährige Aufgebot bewertet, dann die U23-Regel beachtet und dann nach Schlüsselpositionen geschaut: "Das ist uns gut gelungen, aber auf zwei, drei Positionen brauchen wir noch Qualität."

"Schießen Ampel nicht sofort auf grün"

Das Ziel sei es zunächst einmal in der Liga anzukommen: "Wir werden die Ampel nicht sofort von rot auf grün schießen.". Längerfristig wolle man sich aber schon "oben festbeißen." Präsident Helge Leonhardt hofft, dass die Gegner wieder "mit Ehrfurcht zu uns kommen".

3. Liga: Aue-Präsident Leonhardt – "Haben Tag und Nacht geackert, aber noch einiges zu tun"

Huth-Transfer als "Big Point"

Die Verpflichtung von Huth sei ein "Big Point, den wir setzen mussten. Auch andere Teams, nehmen wir Dresden mit Kutschke oder Ingolstadt mit Testroet, haben Centerspieler geholt. Elias ist mit 25 deutlich jünger, er soll hier zu einem Führungsspieler werden. Am ihm waren einige dran, den Ausschlag gab nicht das Geld, sondern unser Trainer und unsere Philosophie."

Elias Huth

Elias Huth

Finanziell hat der FC Erzgebirge die schwierige Corona-Zeit sehr gut gemeistert: "Da sind uns Millionen entgangen. Die Mammutaufgabe, das zu kompensieren, haben wir mit Bravour bewältigt."

---
red