Joe Enochs

Fußball | 3. Liga Alarmstufe Rot in Zwickau - Endspiel für Enochs in Halle?

Stand: 23.01.2023 14:06 Uhr

Der FSV Zwickau friert im Tabellenkeller fest und die Vereinsführung stellt nach dem verkorksten Re-Start alles auf den Prüfstand. Auch für Dauer-Trainer Joe Enochs wird es ungemütlich.

Das mitteldeutsche Kellerduell am Samstag (14 Uhr live im MDR und im Stream) zwischen dem Halleschen FC und dem FSV Zwickau könnte für FSV-Trainer Joe Enochs das letzte als Trainer der Westsachsen sein. Nach zwei Niederlagen zum Jahresstart und dem Absturz auf den drittletzten Tabellenplatz stellt der Verein im sportlichen Bereich alles auf den Prüfstand.

FSV Zwickau wieder ohne Punkte

Lage nach HFC-Spiel neu bewerten

Die Niederlagen gegen den VfB Oldenburg (0:1) und beim TSV 1860 München (1:3) hätten am Sonntag zu einer intensiven Analyse des Ist-Zustandes geführt. "Das Auftreten in den vergangenen beiden Spielen entsprach keinesfalls den Vorstellungen und Erwartungen der Verantwortlichen des FSV Zwickau", heißt es in einer Pressemitteilung. Man sei bereit, neue Impulse zu setzen, bewahre aber noch Ruhe.

Das Auswärtsspiel am kommenden Wochenende in Halle werde man "ohne Veränderung in der sportlichen Leitung absolvieren". Man erwarte aber eine klare Leistungssteigerung und Reaktion. Nach der Partie soll die Situation neu bewertet werden. "Es ist uns wichtig das Gefühl zu vermitteln, dass wir keineswegs tatenlos zuschauen werden und alles uns Mögliche für den Erhalt des Profifußballs in Zwickau tun werden", teilte der Verein mit.

Freigabe für Verstärkungen

Nachdem mit der Nachlizenzierung die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit nachgewiesen wurde, erteilte der Vorstand die Freigabe, den Kader noch einmal kurzfristig aufzubessern. Man erwartet von der sportlichen Leitung, dem Trainerteam und der Drittligamannschaft alles dem sportlichen Erfolg unterzuordnen und den kompletten Fokus das Ziel Klassenerhalt zu legen.

Enochs seit 2018 Trainer beim FSV

Der 51-jährige Enochs ist seit Sommer 2018 Cheftrainer des FSV Zwickau. In seinem ersten Jahr wurde er prompt Tabellensiebter. In der jüngsten Vergangenheit spielten die Westsachsen aber stets gegen den Abstieg und schafften den Klassenerhalt oft erst auf den letzten Drücker. Auch in der letzten Saison hing Zwickau lange auf einem Abtiegsplatz fest, bejubelte am Saisonende aber den Klassenerhalt.

sst

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