Fans von Lok Leipzig

Fußball | Sachsenpokal 1. FC Lok Leipzig reist zum "Heimspiel" nach Grimma

Stand: 25.03.2023 09:00 Uhr

Wenn der 1. FC Lokomotive Leipzig im Sachsenpokal-Viertelfinale bei Oberligist FC Grimma antritt, werden die Fans der Messestädter für eine Heimspielatmosphäre sorgen. 1.000 Zuschauer werden das Spiel am Sonnabend (ab 14:00 Uhr im SpiO-Liveticker) verfolgen, darunter 800 FCL-Fans. Und die "Loksche" nimmt die Favoritenrolle an.

Lok-Verteidiger Eglseder: "Weiter oder raus"

"Im Pokal kommst du entweder weiter oder bist raus. Unser Anspruch ist ganz klar, mit breiter Brust hinzufahren und in die nächste Runde einzuziehen", sagte Verteidiger Mike Eglseder im "LokCast", dem Podcast des 1. FC Lok. Für Coach Almedin Civa sei entscheidend, den Kampf im Grimmaer Husaren-Sportpark anzunehmen und dem Gegner das eigene Spiel aufzuzwingen. Und anstatt wie vergangene Saison in Bautzen auszuscheiden, sollen die jüngsten Niederlagen in der Regionalliga vergessen gemacht werden.

Grimma-Coach Ziffert: "Lok ist Favorit, aber..."

Auf der anderen Seite ist es für Grimma der Höhepunkt der Saison. Die Muldestädter freuen sich auf "ein Zugpferd der Regionalliga", wie Lok auf der FC-Homepage bezeichnet wird. Auch wenn die Qualität der Leipziger bekannt ist, sollen "meine Jungs mit einem guten Spiel aufwarten und sich Selbstvertrauen für die Oberliga holen", wird Steffen Ziffert auf der Vereinswebsite zitiert. Ziffert, den man unter anderem noch als Spieler von Sachsen Leipzig oder als Sportdirektor des FC Erzgebirge Aue kennt, trainiert die Muldestädter seit April 2022.

Während Topstürmer Moritz Griesbach nach einem Platzverweis in Großenhain gesperrt ist, haben die zuletzt verletzten Stefan Tröger, Michel Schwarz und Robin Brand wieder mit der Mannschaft trainiert. Nach Vereinsangaben besteht die Hoffnung, dass die Spieler gegen Lok einsatzfähig sind.

FC Grimma vs. Lok Leipzig: Formkurve der Vereine

In der Liga gingen beide Teams zuletzt leer aus. Nach einer Niederlage bei Spitzenreiter FC Rot-Weiß Erfurt unterlag die "Loksche" auch dem Tabellenzweiten FC Energie Cottbus. Grimma kassierte sogar drei Niederlagen in Serie. Besonders das 0:1 vergangenes Wochenende in Westerhausen schmerzte. Der FC steht aktuell auf einem Abstiegsplatz in der Oberliga Süd.

Alles andere als ein souveränes Weiterkommen des Regionalliga-Fünften aus Probstheida wäre demnach eine Sensation. Zumal es auch die "Generalprobe" vor dem Ortsderby bei Chemie Leipzig (2. April) ist.

Energie Cottbus zu stark für Lok Leipzig

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fth