Trotz Corona: Keine Geisterspiele in Hessen

Neue Corona-Maßnahmen in Hessen 03:03 Min. Verfügbar bis 01.12.2022

Eintracht nur noch vor 15.000 Zuschauern

Trotz Corona: Keine Geisterspiele in Hessen

Einschränkungen, aber keine Geisterspiele: Die hessischen Fußball-Clubs dürfen auch weiter vor Zuschauern spielen, müssen aber auf eine Menge Fans verzichten.

In Hessen wird es im Gegensatz zu anderen Bundesländern vorläufig keine Geisterspiele im Fußball geben. Das teilte Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) am Dienstag mit. Dennoch werden die hessischen Clubs ab 5. Dezember mit Zuschauer-Einschränkungen leben müssen.

Der Grund: Die maximale Zahl von Besuchern bei Großveranstaltungen wird aufgrund der Corona-Pandemie stark verringert - beim Fußball auf ein Viertel der Kapazität, wenn ein Stadion mehr als 3.000 Zuschauer fasst.

"Volle Stadien sind nicht zu verantworten"

Am Wochenende hatte die Eintracht ihr Heimspiel gegen Union Berlin noch vor 40.000 Zuschauern austragen dürfen. Es kamen dann insgesamt 24.000 in den Stadtwald. Künftig seien höchstens 15.000 Zuschauer möglich, sagte Bouffier. "Volle Stadien sind nicht zu verantworten", betonte der Ministerpräsident.

In Sachsen finden bereits Geisterspiele statt. Das Auswärtsspiel von Darmstadt 98 bei Erzgebirge Aue am Wochenende fand vor leeren Rängen statt.

HR | Stand: 01.12.2021, 13:05

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