Kevin Trapp lobt neue Eintracht-Kollegen: "Haben ein super Torhüterteam"

Jens Grahl, Kevin Trapp und Diant Ramaj bilden das neue Torhüter-Trio der Eintracht.

Lob für neue Kollegen 

Kevin Trapp lobt neue Eintracht-Kollegen: "Haben ein super Torhüterteam"

Der Konkurrenzkampf bei Eintracht Frankfurt ist auf allen Positionen groß. Auf allen? Nein! Im Tor gibt es trotz Umstrukturierung eine klare Rollenverteilung. Für Kevin Trapp ist die Zusammenstellung ideal.

Es ist für einen Kaderplaner von Eintracht Frankfurt gar nicht so einfach, die Torhüterposition optimal zu besetzen. Kevin Trapp ist klar gesetzt, er geht in seine insgesamt siebte Saison bei den Hessen, ist Führungsspieler, Publikumsliebling und Nationaltorhüter. Nach dem Aus im EM-Achtelfinale mit Deutschland und seinem Urlaub stand er auch sofort wieder im Test gegen Straßburg zwischen den Pfosten. Wenn Trapp fit ist, dann spielt er auch - und dies tat er gegen Saint-Étienne auch äußerst gut. Doch wer setzt sich klaglos mit dem Wissen, nur im Notfall zum Einsatz zu kommen, auf die Bank? 

Trapp lobt seine Kollegen Grahl und Ramaj

Die Hessen wurden bei ihrer Suche nach einem Mann, der diese Rolle annimmt, beim VfB Stuttgart fündig. Jens Grahl, der seit Jahren kein Pflichtspiel bestritten hat und sehr loyal ist, weiß um die Situation in Frankfurt. Bei seiner Vorstellungs-Pressekonferenz sagte der 32-Jährige daher: “Ich gebe jeden Tag Gas und bereite mich auf den Tag X vor. Das kam jetzt zwar fünf Jahre nicht vor, aber wenn der Tag da ist, dann muss man da sein und genauso reagieren, wie im Training.”  

Von Trapp gab es im Gespräch mit Eintracht TV nach einer Trainingseinheit jedenfalls ein Lob: "Jens ist ein erfahrener Typ, der auch sehr wichtig für die Kabine ist." Mit Diant Ramaj kam zudem ein junger Keeper vom 1. FC Heidenheim an den Main. Der erst 19-Jährige befindet sich sozusagen in der Lehre, trotz allen Selbstvertrauens hat er großen Respekt vor der Aufgabe in neuer Umgebung: “Die Qualität im Training ist hoch. Ich kann mich entwickeln und von den erfahrenen Torhüterkollegen Trapp und Grahl viel mitnehmen.”  

Rönnow hat den Klub verlassen

Trapp sieht in Ramaj ein Talent mit großem Potenzial: “Diant kann viel lernen. Wenn er weiter dranbleibt, hat er eine große Zukunft vor sich.” Den Konkurrenzkampf, der auf anderen Positionen vorherrscht, gibt es zwischen den Pfosten nicht. Trapp ist als Nummer eins klar gesetzt, dahinter kämpfen Grahl und Ramaj um den Status als zweiter oder dritter Torhüter.  

Frederik Rönnow hat daraus seine Konsequenzen gezogen und ist nach einem Leihjahr beim FC Schalke 04 gar nicht mehr zurückgekehrt, sondern sofort zu Union Berlin weitergezogen. Trapp jedenfalls zeigt sich mit der neuen Zusammenstellung zufrieden: "Wir haben ein super Torhüterteam, es ist sehr menschlich." Der 31-Jährige betonte: "Es ist wichtig, dass man ein gutes Klima hat, jeder hart arbeitet, man sich gegenseitig hilft und pusht."

HR | Stand: 02.08.2021, 08:14

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