Formel 1: Sebastian Vettel gibt sich nach Frust-Auftakt kämpferisch

Vettel will in Imola zurückschlagen

00:42 Min. Verfügbar bis 16.04.2022


Formel 1 in Imola

Formel 1: Sebastian Vettel gibt sich nach Frust-Auftakt kämpferisch

Sebastian Vettel hat sich vor dem zweiten Rennen der Formel-1-Saison selbstkritisch geäußert. Den verpatzten Saisonstart in Bahrain will der Heppenheimer in Italien am Sonntag vergessen machen.

Sebastian Vettel will nach dem Debakel-Auftakt mit Aston Martin seine Formel-1-Ansprüche auch künftig nicht herunterfahren. "In der Hinsicht bin ich selbstkritisch genug, stelle mir auch selbst oft genug die richtigen Fragen. Wenn das nicht mehr der Fall wäre, hätte ich kein Problem damit zu sagen, dass es das war. Nur hier zu bleiben, dass ich ein bisschen rumfahren kann, wäre Zeitverschwendung", sagte der 33-Jährige RTL/NTV im Interview vor dem zweiten Saisonrennen am Sonntag (15 Uhr) in Imola. "Dafür bin ich zu ehrgeizig. Dafür habe ich zu viel erreicht in der Vergangenheit. Dafür ist mein Anspruch zu hoch."

Vettel will "alles" reinpacken

Vettel war nach einem komplett verpatzten Wochenende vor drei Wochen beim Debüt für Aston Martin in Bahrain nur 15. geworden. "Das ganze Umfeld ist für mich neu. Das macht es nicht einfacher. Ich will darüber nicht klagen. Der Anspruch an mich selbst ist auch hoch, dass ich damit zurechtkomme. Ich bin zuversichtlich, dass es besser wird", sagte der viermalige Weltmeister, der nach sechs Jahren bei Ferrari vor dieser Saison zu Aston Martin gewechselt war.

Vettel beteuerte in der Pressekonferenz am Donnerstag, dass sein Team eine positive Antwort auf das enttäuschende Wochenende gefunden habe. Die Stimmung im Team sei toll. "Wir sind gut vorbereitet", befand Vettel, der selber "alles" reinpacken wolle, um zurückzuschlagen.

Sendung: hr-iNFO, 17.04.2021, 16 Uhr

HR | Stand: 16.04.2021, 13:02

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