Eintracht Frankfurt: Hickhack um Bobic-Abschied geht in nächste Runde

Fredi Bobic von Eintracht Frankfurt

Eintracht pocht auf Vertrag

Eintracht Frankfurt: Hickhack um Bobic-Abschied geht in nächste Runde

Das Ende der Zusammenarbeit zwischen Eintracht Frankfurt und Sportvorstand Fredi Bobic bleibt eine Hängepartie. Die Entscheidung über die Zukunft wird vertagt.

Im Hickhack um den möglichen Abschied von Sportvorstand Fredi Bobic von Eintracht Frankfurt gibt es weiter keine Entscheidung. Wie die Hessen am Mittwoch (10.03.2021) nach der Sitzung des Aufsichtsrats mitteilten, erinnerten die sieben Mitglieder und der Ehrenvorsitzende Wolfgang Steubing den abwanderungswilligen Bobic noch einmal an seine Vertragslaufzeit bis 2023.

Die Möglichkeit einer frühzeitigen Kündigung oder eines Ausstiegs gebe es nicht. Die von Bobic gewünschte Vertragsauflösung wurde verweigert.

Eintracht will verhandeln

Gleichwohl zeigte sich die Eintracht bei einem möglichen Interesse eines anderen Klubs gesprächsbereit. Sollten Bobic oder ein Verein Verhandlungen führen wollen, könnten diese stattfinden. Verantwortlich für die Causa Bobic ist ab sofort der Aufsichtsratsvorsitzende Philip Holzer.

Bobic hatte zuvor betont, die Eintracht definitiv im Sommer verlassen und eine neue Aufgabe annehmen zu wollen. Als heißester Kandidat gilt Hertha BSC. Die Berliner wollen Bobic zum neuen starken Mann machen und mit einem sehr gut dotierten Vertrag ausstatten.

Bobic will sich fair verhalten

Heißt: Bobic wird vorerst weiter im Amt bleiben und sich, das bestätigte er am Mittwoch, vertragskonform verhalten. Sobald die Hertha ihre Bemühungen intensiviert, wird aber wohl Bewegung in die Sache kommen. Dem Vernehmen nach fordert die Eintracht eine Ablösesumme von fünf Millionen Euro.

HR | Stand: 10.03.2021, 22:17

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