Stimmen zu Eintracht in Freiburg: "... und dann ist er mir auf den Arsch gefallen"

Die Pressekonferenz nach dem Spiel der Eintracht in Freiburg 14:32 Min. Verfügbar bis 22.01.2022

Die Stimmen zum Spiel der Eintracht in Freiburg

Stimmen zu Eintracht in Freiburg: "... und dann ist er mir auf den Arsch gefallen"

Das Remis zwischen Eintracht Frankfurt und dem SC Freiburg war leistungsgerecht. Daran waren sich alle Parteien einig. Unstrittig war auch, wie kurios das Freiburger Eigentor zum 2:2 war. Die Stimmen zum Spiel.

Eintracht Frankfurt hat sich am Mittwoch mit 2:2 (1:1) vom SC Freiburg getrennt. Den Führungstreffer von Amin Younes (6. Minute) egalisierte Roland Sallai für die Gastgeber (32.). Nils Petersen brachte die Freiburger sogar in Führung (63.), ein Eigentor von Keven Schlotterbeck bewahrte die Eintracht aber vor einer Niederlage.

Martin Hinteregger: Gegen ein Freiburg, das so einen Lauf hat und richtig gut drauf ist, können wir sehr zufrieden sein. Wie wir aber die Tore bekommen, damit können wir nicht zufrieden sein, das war zu einfach. Natürlich hatten wir auch die Chance zum 2:0, aber Freiburg hat sehr einfachen und guten Fußball gespielt. Dass da mal einer wie beim 1:0 durchgeht, ist auch verständlich. Über die 90 Minuten haben wir erneut konstant guten Fußball gespielt. Beide Mannschaften dürften zufrieden sein mit dem Punkt. Wir sind jetzt voll dabei im Geschäft um die internationalen Plätze.

Keven Schlotterbeck (SC Freiburg): Ich bin ein bisschen enttäuscht. Wenn man durch so ein Scheiß-Tor nur einen Punkt mitnimmt. Heute werde ich mich noch ein bisschen ärgern, aber da kann man leider nichts machen. Ich treffe den Ball halt leider nicht und dann ist er mir auf den Arsch gefallen oder auf die Eier. Ich weiß es nicht. Er ist einfach unglücklich reingerutscht. Heute waren zwei sehr starke Mannschaften auf dem Feld, wo die Punkteteilung dann auch gerecht ist.

Eigentor Keven Schlotterbeck SC Freiburg Eintracht Frankfurt

Adi Hütter (Trainer Eintracht Frankfurt): "Über 90 Minuten gesehen und wenn man die Leistungen beider Mannschaften sieht, bin ich schon zufrieden. Beide Teams wollten dieses gute und intensive Bundesliga-Spiel gewinnen. Am Anfang hätten wir zwar nachlegen können, nach dem frühen Treffer haben sich die Freiburger aber gut zurückgekämpft. Nachdem sie in Führung waren, mussten wir dann enorm viel Aufwand betreiben, um den Ausgleich zu erzielen. Zum Schluss waren wir vielleicht sogar dem 3:2 näher. Das gefällt mir, dass man sieht, dass wir alles daransetzen, das Spiel zu gewinnen. Mit einem Punkt kann ich aber leben."

Amin Younes (bei Sky): Freiburg ist auch eine tolle Mannschaft, die auch in Form ist. Da ist es auch normal, dass man auch eine Phase hat, in der man unterlegen ist. Dennoch ist es schade, da wir zuerst überlegen waren und auch Chancen zum 2:0 hatten. Insgesamt war es aber super, wie wir zurückgekommen sind und am Ende auf das 3:2 gegangen sind.

Christian Streich (Trainer SC Freiburg): Das ist eine extrem starke Frankfurter Mannschaft. Wir haben 15 Minuten echte Probleme gehabt, dann waren wir richtig gut drin. Wir haben gute 30 Minuten gespielt. Die zweite Halbzeit war umkämpft und wir haben gefightet bis zum Ende. Ich glaube, es ist ein gerechtes Unentschieden.

HR | Stand: 21.01.2021, 15:13

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