Kassel Huskies Bank Tim Kehler

Enger Zeitplan in der DEL2

DEL2: Die Kassel Huskies in der Corona-Klemme

Stand: 28.01.2022, 11:59 Uhr

Corona und kein Ende: Auch am Dienstag konnten die Kassel Huskies in der DEL2 nicht antreten. Erneut gab es zu viele positive Fälle in den Reihen der Nordhessen. Langsam wird's eng im Terminkalender.

So langsam wird es eng für die Kassel Huskies in der DEL2. Die Schlittenhunde, die seit Wochen vom Coronavirus geplagt werden, mussten nun auch noch das Spiel am Dienstag gegen die Eispiraten Crimmitschau absagen. Die nächste Partie, die in der regulären Spielzeit nachgeholt werden muss. Geht es so weiter, könnte es ein Rennen mit der Zeit werden.

Der Grund für die Crimmitschau-Absage: Die Huskies, die gerade erst wieder ausreichend Spieler im Kader hatten, hatten bei einer neuerlichen Corona-Testreihe erneut positive Befunde gehabt. Die Schlittenhunde bekamen so erneut nicht genügend Spieler zusammen, um als spielfähig zu gelten.

Es droht ein Corona-Parforceritt

Es war bereits die dritte Partie in Folge der Nordhessen, die aufgrund der Corona-Fälle im Team abgesagt wurde. Für zwei der drei Spiele gibt es bereits Nachholtermine. Die Frage ist nur: Wie soll das alles geschafft werden? Die reguläre Spielzeit soll eigentlich Anfang März beendet werden. Der Februar ist bereits jetzt pickepackevoll mit Nachholterminen. Auf viele Vereine, auch die Huskies, wartet ein Parforceritt durch den Spielkalender.

Die Nordhessen haben beispielsweise bereits jetzt alle freien Termine im Februar vergeben, das Spiel gegen Freiburg, das am Wochenende ausgefallen war, ist aber noch nicht neu datiert. Bereits hier könnte es kritisch werde. "Die Situation ist allen bewusst. Jetzt ist die Lage immer angespannter geworden. Wir hoffen, dass wir die Spiele noch spielen können", betont Pressesprecher Jason Schade. Schon allein in den 28 Tagen im Februar bestreiten die Huskies 12 Spiele. Knapp jeden zweiten Tag stehen die Schlittenhunde also auf dem Eis.

Abbruch der regulären Saison "die letzte Möglichkeit"

Zur Debatte stehen nun zwei Vorschläge, wie im Februar in der Liga verfahren werden kann. Die erste: mehr Spiele in der Woche. Statt dem Dienstag-Freitag-Sonntag-Rhythmus könnten es nun vier Spiele in einer Kalenderwoche geben. Ein Mammutprogramm für Spieler und Vereine.

Im Raum steht aber auch noch eine andere Lösung: vorzeitiger Abbruch der regulären Saison. Das will eigentlich keiner, der DEL2 geht aber langsam die Zeit aus. "Das ist die letzte Möglichkeit", betont auch Schade, der weiß, dass es für die Huskies jetzt schon eng wird im Terminkalender.

Hoffnung auf das Spiel am Freitag

Ganz kurzfristig könnten die Schlittenhunde aber schon am Freitag die Corona-Pause beenden - wenn genügend Tests negativ ausfallen. Der Verein hat die Testkapazität nach den vielen Fällen nochmal erhöht. "Das heißt aber nicht, dass das Freitagsspiel abgesagt werden muss", erklärt Schade. Für den Terminkalender wäre das in jedem Fall eine schlechte Nachricht, sollte auch diese Begegnung nicht stattfinden.

Quelle: HR

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