Maodo Lo

BR24 Sport FC Bayern Basketball: Ex-Münchner Maodo Lo will Bayern ärgern

Stand: 13.06.2022 14:33 Uhr

Bis 2020 spielte Maodo Lo für den FC Bayern Basketball, bevor er zu Alba Berlin wechselte. Dort überzeugt er in dieser Saison mehr denn je. In den Finalspielen will der Point-Guard seinen Ex-Klub ärgern.

Von BR24 Sport

Zwei Jahre ist es her, dass Maodo Lo den FC Bayern Basketball in Richtung Alba Berlin verließ. Nun trifft er in der Finalserie wieder auf seinen Ex-Klub. Während der Aufbauspieler in den letzten Jahren immer wieder mit Verletzungen zu kämpfen hatte und sich seinen Platz im Team erarbeiten musste, überzeugt er in dieser Saison und hat einen großen Anteil am Erfolg von Alba.

Vor der Saison entschieden sich die Verantwortlichen von Berlin, voll auf Lo zu setzen. Sie verpflichteten keinen neuen Star-Point-Guard, sondern gingen mit dem deutschen Nationalspieler in die Spielzeit. "Wir haben für diese Saison auf ihn gesetzt, ihm die Chance gegeben, ein Schlüsselspieler zu sein", sagte Alba-Sportdirektor Himar Ojeda.

Lo zahlt Vertrauen zurück

Das Vertrauen zahlte der 29-Jährige vollends zurück. Lo ist neben Luke Sikma zum Kopf des Alba-Spiels geworden. Als der Point Guard vor zwei Jahren aus München zurück nach Berlin kam, brauchte er eine gewisse Anlaufzeit.

Doch nun fühlt sich Lo in seiner Geburtsstadt so gut wie nie. "Ich fühle mich frei, und es macht Spaß zu spielen", sagte er dem Fachmagazin "BIG". Schnell, wendig, abgezockt und treffsicher präsentiert sich Lo nun schon seit Wochen - und hat damit riesigen Anteil an der derzeitigen Super-Serie der Berliner.

Bayern kann am Dienstag ausgleichen

Dass es im Team der Albatrosse aktuell besser denn je läuft, bekamen auch die Bayern Basketballer im ersten Final-Spiel zu spüren. Mit 73:86 ging das erste Duell an die Berliner. Am Dienstag (19 Uhr) steigt die zweite Partie im heimischen Audi Dome. Dann haben die Münchner die Chance zum Ausgleich. Meister wird, wer als erstes drei Spiele gewonnen hat.

Bayerns Geschäftsführer Marko Pesic zeigt sich optimistisch: "Wir wissen, was wir verbessern müssen, vor allem aber brauchen wir mehr Energie. Wenn wir aufmerksamer und konzentrierter in das Spiel hineingehen und auch unsere Emotionen besser kontrollieren", habe die Mannschaft "gute Chancen auf den Sieg".

Leicht wird es nicht. Die Albatrosse sind seit 18 Spielen ungeschlagen. Die dritte und möglicherweise bereits entscheidende Partie findet am 17. Juni wieder in Berlin statt.

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Quelle: BR24 Sport 13.06.2022 - 13:54 Uhr