WM-Straßenrennen mit vielen Stars - Pogacar und Roglic dabei

Die Slowenen Tadej Pogacar (r) und Primoz Roglic sind beim WM-Straßenrennen dabei.

Radsport

WM-Straßenrennen mit vielen Stars - Pogacar und Roglic dabei

Das WM-Straßenrennen der Radprofis findet am Sonntag (26.09.2021, ab 10.20 Uhr) in Flandern mit dem slowenischen Spitzenduo Tadej Pogacar und Primoz Roglic statt.

Tour-de-France-Sieger Pogacar und Zeitfahr-Olympiasieger Roglic, der auf das WM-Zeitfahren in Belgien noch verzichtet hatte, stehen im Aufgebot des slowenischen Teams, wie aus der Startliste des Weltverbandes UCI hervorgeht. Neben den beiden Slowenen gelten Titelverteidiger Julian Alaphilippe aus Frankreich, der Niederländer Mathieu van der Poel und Lokalmatador Wout van Aert als heißeste Anwärter auf Gold.

Für das deutsche Team, das diesmal wegen einer schlechten Ranglistenplatzierung nur sechs statt wie üblich acht Startplätze hat, wurden Nils Politt, Maximilian Schachmann, Pascal Ackermann, John Degenkolb, Nikias Arndt und Georg Zimmermann nominiert. Giro-Sieger Egan Bernal aus Kolumbien und Straßenrad-Olympiasieger Richard Carapaz aus Ecuador sind am Sonntag auf den 267,7 Kilometern von Antwerpen nach Löwen nicht dabei. Carapaz gab jüngst bei der Vuelta auf, für Bernal eignet sich der hügelige Klassikerkurs ohne richtige Berge nicht ideal.

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Klein, Lippert und Brennauer zeigen sich selbstbewusst

Die deutschen Frauen um Lisa Klein gehen mit viel Selbstbewusstsein ins Straßenrennen am Samstag.

Die deutschen Frauen starten am Samstag (ab 12.15 Uhr) WM-Straßenrennen in Flandern. "Den nicht so starken Teams sind die Niederländerinnen überlegen mit ihren Fahrerinnen. Sie können mehr agieren, aber das können wir auch. Wir können mitgehen und ganz weit vorne ankommen", sagte Lisa Klein, die wie Teamkollegin Lisa Brennauer im Zeitfahr-Mixed Gold gewonnen hatte. Das niederländische Team ist in dieser WM-Disziplin letztmals 2016 geschlagen worden.

Liane Lippert, die im EM-Straßenrennen jüngst die Silbermedaille gewann, geht ambitioniert in den Wettkampf. Man gehe immer auf die Top-Platzierungen, hob Lippert hervor. Auch sie nannte die Niederlande als favorisiert. "Wenn die irgendwo attackieren, dann müssen wir dabei sein", sagte die 23-Jährige.

dpa | Stand: 24.09.2021, 07:35

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