Deutsche Rollstuhlcurler unterliegen Schweden und Norwegen

 Wolf Meissner

Paralympics

Deutsche Rollstuhlcurler unterliegen Schweden und Norwegen

Die deutschen Rollstuhlcurler haben bei den Paralympics beide Spiele am Dienstag verloren und müssen nun wieder um den Einzug ins Halbfinale bangen.

Das Team um Skip Christiane Putzich unterlag zunächst Schweden 5:9, anschließend Norwegen 6:8. Die Mannschaft von Bundestrainer Bernd Weißer kommt damit auf vier Siege in sieben Spielen und belegt Rang fünf. Die ersten Vier erreichen direkt das Semifinale.

Auch am Mittwoch ist das deutsche Team, das zum zweiten Mal nach Vancouver 2010 bei Paralympics dabei ist, wieder zweimal im Einsatz. Um 1.35 Uhr deutscher Zeit ist Großbritannien der Gegner, fünf Stunden später die Schweiz.

Rückstand gegen Schweden zu groß

Im ersten Spiel des Tages gab es eine deutliche 5:9-Niederlage. Von Beginn an schlichen sich Ungenauigkeiten ins Spiel der Deutschen, die nicht an die Leistungen der vergangenen Tage anknüpfen konnten. Die Schweden mit Viljo Pettersson Dahl konnten daraus in den ersten Ends Profit schlagen und gingen deutlich in Führung. Nach vier Ends lag das deutsche Team fast schon aussichtslos mit 0:8 zurück.

In der zweiten Hälfte des Spiels steigerte sich die deutsche Mannschaft und konnte das fünfte End mit 3:0 gewinnen. Auch im sechsten und siebten End konnten Harry Pavel & Co. Boden gut machen. Dennoch benötigten die Deutschen ein Wunder vor dem letzten End, denn der Rückstand war mit 5:8 noch immer sehr groß. Das Wunder blieb aber aus.

Vom 09. bis 18. März berichten wir im ARD-Hörfunk, im Ersten und den Dritten Programmen ausführlich über die Paralympischen Spiele.

jbr/fth | Stand: 13.03.2018, 14:15

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