Modernste Technik für Para-Athleten

Wissenschaft trifft Sport

Modernste Technik für Para-Athleten

Es gibt viele Bereiche im Spitzensport, in denen wissenschaftliche Methoden mittlerweile eine große Rolle spielen. Von der Trainingsüberwachung bis hin zur Videoanalyse. Auch das Material wird unter Laborbedingungen auf den neuesten Stand gebracht. Das ist bei den Para-Sportlern nicht anders.

Eine ausgezeichnete körperliche Verfassung ist schon lange nicht mehr der einzige Schlüssel, um im Sport, besonders im Wintersport, erfolgreich zu sein. Auch das Material muss in einem exzellenten Zustand sein. Egal ob der Bob, die Skier oder wie bei paralympischen Sportarten der Sitzschlitten – wer seine Ausrüstung nicht stets verbessert, der hat keine Chance auf Top-Platzierungen.

Im Karlsruher Institut für Sport und Sportwissenschaften wurde im Sommer an den Monoskis der deutschen Para-Ski-Langläufer und –Biathleten gefeilt, mit hochwissenschaftlichen Methoden und unter Laborbedingungen.

Dabei müssen im Wesentlichen drei Komponenten beachtet werden:

  • Reibung zwischen Ski und Schnee
  • Biomechanik des Athletens
  • Physik des Sitzschlittens

Das Ergebnis soll dabei stets das gleiche sein: Ein möglichst kurzer Ski bei möglichst hoher Geschwindigkeit.

jbr | Stand: 02.02.2018, 18:01

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