Deutscher Verband warnt vor Skicross-Strecke

Erhöhte Unfallgefahr

Deutscher Verband warnt vor Skicross-Strecke

Der deutsche Skiverband befürchtet, dass sich die Skicross-Athleten im Phoenix Snow Park einer Gefahr ausgesetzt sind, wenn sie zur ihrem Wettkampf antreten.

"Es wurde schon ein bisschen was gemacht, aber es ist noch nicht das Gelbe vom Ei", sagte Skicross-Sportdirektor Heli Herdt nach dem Training im Phoenix Snow Park am Montag (19.02.2018).

Die Änderungen an der Zielgerade würden noch nicht ausreichen. "Da muss man sich was einfallen lassen. Wenn die alle im Rennmodus fahren, dann wird es wie in Sotschi. Und das ist nicht der Sinn der Sache." Bei den Winterspielen 2014 hatte es mehrere schwere Stürze gegeben.

Gebrochener Halswirbel

In Pyeongchang waren bei den Snowboardcrossern zahlreiche Athleten gestürzt. Der Österreicher Markus Schairer hatte sich einen Halswirbel gebrochen. Die Strecke der Skicrosser unterscheidet sich von der der Snowboardcrosser im mittleren Abschnitt.

Die Entscheidung bei den Herren fällt am Mittwoch, die Damen sind am Freitag dran.

Vom 05. bis 28. Februar berichten wir im ARD-Hörfunk, im Ersten und den Dritten Programmen ausführlich über die Olympischen Spiele.

red/sid | Stand: 19.02.2018, 09:45

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