Eisschnelllauf - Ihle verpasst die erhoffte Medaille

500 Meter der Männer

Eisschnelllauf - Ihle verpasst die erhoffte Medaille

Der Norweger Havard Lorentzen hat mit neuem olympischen Rekord die Goldmedaille über die 500 Meter gewonnen. In einer ganz engen Entscheidung siegte er mit einer Hundertstelsekunde Vorsprung vor dem Koreaner Min-Kyu Cha. Nico Ihle ging leer aus.

34,41 Sekunden - das ist die Siegerzeit für Lorentzen. Zuvor hatte unter dem Jubel der begeisterten Zuschauer im Gangneung Oval bereits Min-Kyu Cha mit 34,42 Sekunden den alten Olympiarekord unterboten. Für ihn reichte es am Ende zu Silber. Die Bronzemedaille sicherte sich der Chinese Tingyu Gao (34,65 Sek.), vier Hundertstelsekunden vor dem unglücklichen Finnen Mika Poutala (34,68).

Ihle wiederholt Platz acht von Sotschi

Nico Ihle

Nico Ihle

Der Chemnitzer Ihle zeigte auf seiner Paradestrecke nach einem Fehlstart ein starkes Rennen. 34,89 Sekunden reichten in diesem Weltklassefeld aber "nur" zum achten Platz. Ihle, der schon vor vier Jahren in Sotschi Rang acht belegte, hatte im Vorjahr auf dem Eis in Gangneung bei der Einzelstrecken-WM Silber gewonnen und zählte auch deswegen zum erweiterten Favoritenkreis.

Joel Dufter: Dabeisein war alles

Joel Dufter

Joel Dufter

Joel Dufter (Inzell), der zweite Deutsche im Feld, konnte sein Duell gegen den Belgier Mathias Vosté knapp gewinnen, blieb mit 35,50 Sekunden aber über seiner persönlichen Bestzeit und belegte am Ende Rang 29..

Letzte Medaillenchance über 1.000 Meter

Nach dem Scheitern von Claudia Pechstein und Patrick Beckert ist Ihle die letzte große Medaillenhoffnung für die Deutsche Eisschnelllauf-Gemeinschaft (DESG), die ein erneutes Debakel wie in Sotschi 2014 unbedingt verhindern will. Über die 1.000 Meter hat Ihle nun noch eine Chance, die Kohlen aus dem Feuer zu holen.

Vom 05. bis 28. Februar berichten wir im ARD-Hörfunk, im Ersten und den Dritten Programmen ausführlich über die Olympischen Spiele.

wp | Stand: 19.02.2018, 13:48

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