Diese Athleten verpassen die Olympischen Spiele

Diese Athleten verpassen die Olympischen Spiele

Nicht alle Athleten haben es verletzungfrei durch die Weltcups geschafft - oder können aus anderen Gründen nicht an den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang teilnehmen.

Felix Neureuther

Felix Neureuther - Ski alpin: Aus und vorbei: Für Felix Neureuther war die Saison schon im November beendet. Im Training in den USA zog sich der deutsche Slalom-Spezialist einen Kreuzbandriss zu. Ob es der bald 34-Jährige überhaupt noch einmal zu Olympischen Winterspielen schafft, ist offen. Die Motivation dürfte allerdings groß genug sein, denn eine Olympiamedaille fehlt ihm noch.

Felix Neureuther - Ski alpin: Aus und vorbei: Für Felix Neureuther war die Saison schon im November beendet. Im Training in den USA zog sich der deutsche Slalom-Spezialist einen Kreuzbandriss zu. Ob es der bald 34-Jährige überhaupt noch einmal zu Olympischen Winterspielen schafft, ist offen. Die Motivation dürfte allerdings groß genug sein, denn eine Olympiamedaille fehlt ihm noch.

Stefan Luitz - Ski alpin: Im Krankenhaus war Neureuther nicht allein. Teamkollege Stefan Luitz leistete wunderbare Gesellschaft. Der Allgäuer hatte sich sich beim Riesenslalom in Alta Badia einen Kreuzbandriss in seinem linken Knie zugezogen. Es ist sein zweiter Kreuzbandriss, 2013 war das rechte Knie betroffen. Veronika Rücker, Vorstandsvorsitzende des Deutschen Olympischen Sportbundes sagte nach der Olympia-Nominierung über die nicht verfügbaren Sportler: "Sie werden das Team der Daumendrücker."

Severin Freund - Skispringen: Den Traum von einer Einzelmedaille bei Olympischen Spielen muss Severin Freund verschieben. Der deutsche Vorzeige-Adler riss sich beim Sprungtraining im Juli zum zweiten Mal innerhalb weniger Monate das Kreuzband. Erst wenige Wochen zuvor war er ins Training zurückgekehrt. Vor vier Jahren gehörte er zum Sotschi-Goldteam.

Kenneth Gangnes - Skispringen: Wie bitter ist das denn: Auch Kenneth Gangnes fehlt in dieser Saison - wie Severin Freund wegen eines Kreuzbandrisses. Beim Norweger Gangnes ist es schon die unfassbar vierte schwere Kreuzband-Verletzung des Knies. Gut eine Woche vor Saisonbeginn stürzte der 28-Jährige am 9. November beim Training in Oslo. Nun steht sogar ein Karriereende im Raum. Er sagte: "Viele fragen sich jetzt wahrscheinlich, ob es mir reicht. Diese Entscheidung werde ich treffen, wenn die Zeit gekommen ist."

Svenja Würth - Skispringen: Bei den deutschen Frauen schmerzt der Ausfall von Svenja Würth, die sich bei einem Sturz in Hinterzarten einen Kreuzbandriss zugezogen hat. Die 24-jährige Mixed-Weltmeisterin aus Baiersbronn hatte im ersten Finaldurchgang bei der Landung die Kontrolle verloren und war in den Schnee gekracht.

Ole-Einar Björndalen - Biathlon: Auch bei den Männern fehlt ein ganz Bekannter. Ole-Einar Björndalen verpasst seine siebten Olympischen Winterspiele. Der erfolgreichste Winter-Olympionike aller Zeiten konnte die Norm nicht erfüllen. Sportchef Tore Övrebö sagte: "Die Ergebnisse, die Ole Einar Björndalen während der laufenden Weltcup-Saison erzielt hat, sind nicht gut genug." Früher hat er praktisch alles abgeräumt. Nun wirkt er müde, kann läuferisch nicht mehr mithalten. Live dabei ist er trotzdem und zwar im Betreuerstab der weißrussischen Biathleten, zu denen auch seine Frau Darja Domratschewa gehört.

Heidi Zacher - Skicross: Sie war eine der größten Medaillenhoffnungen im deutschen Skiteam, Heidi Zacher. Knapp einen Monat vor dem Beginn der Spiele dann das Pech im Training - die 29-Jährige zog sich im schwedischen Idre Fjäll einen Kreuzbandriss zu. Für Zacher ist es die dritte schwere Verletzung nach einem Kreuzbandriss 2007 und einem Schienbeinbruch 2012.

Lisa Zimmermann - Slopestyle: Gold bei den Weltmeisterschaften 2015, Gold bei den X-Gamex 2017, aber die Olympischen Spiele finden ohne Freestyle-Skierin Lisa Zimmermann statt. Die Fürtherin verpasste nach einer langwierigen Verletzungspause auch die letzte Qualifikationschance. Nach ihrem Kreuzbandriss im Februar lag sie mit dem Deutschen Skiverband (DSV) im Clinsch. Entgegen des DSV-Ratschlags hatte sich die Sportlerin gegen eine Operation entschieden.

Therese Johaug - Langlauf: Die norwegische Langläuferin Therese Johaug wird diese Saison komplett verpassen. Grund ist eine Dopingsperre, die der internationale Gerichtshof CAS im August auf 18 Monate erweiterte. Somit darf sie erst Mitte April 2018 wieder an Wettkämpfen teilnehmen. 2010 hatte Johaug bei den Spielen in Vancouver mit der Staffel Gold gewonnen.

Stand: 25.01.2018, 12:04 Uhr

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