"Ich hasse Schnee" - die Sprüche der Olympischen Spiele

Chloe Kim

Zitate Olympia 2018

"Ich hasse Schnee" - die Sprüche der Olympischen Spiele

Die Olympioniken springen, schießen und rennen ... aber nicht nur. Sie reden auch, und dann kommt manchmal Nachdenkliches oder Amüsantes heraus.

"Lieber sterben als sich in die Hose machen." (Der Norweger Henrik Kristoffersen, nachdem er die sicher geglaubte Slalom-Goldmedaille mit einer Harakiri-Fahrt weggeworfen hatte)

"Das eine oder andere schöne Jahr haben wir noch vor uns." (Erfolgstrainer Hermann Weinbuch über die Zukunft bei den Nordischen Kombinierern)

"Ich gebe mein Karriereende bekannt. In vier Jahren." (Die fünfmalige Eisschnelllauf-Olympiasiegerin Claudia Pechstein während einer Pressekonferenz anlässlich ihres 46. Geburtstages)

"Ich mag Gitarren und habe mal gesagt, dass ich mir für jeden Sieg eine kaufe. Aber ich weiß nicht, was Olympia-Gold in Gitarren wert ist - vielleicht muss ich zwei kaufen." (Der schwedische Slalom-Olympiasieger Andre Myhrer)

"Beschämend. Ganz einfach." (Cheftrainer Heinz Kuttin über das enttäuschende Abschneiden der österreichischen Skispringer)

"Ich war sehr überrascht. Ich dachte, die Zeit ist falsch, die werden sie in einigen Sekunden korrigieren." (Die Tschechin Ester Ledecka nach Gold im Super-G)

"Weil ich nicht bereit war für die Zeremonie, ich habe kein Make-up drauf." (Ledecka auf die Frage, warum sie über eine Stunde nach dem Rennen noch ihre Skibrille aufhabe)

"Vielleicht haben wir in Deutschland ja ein Supertalent wie Kläbo. Aber wenn das in Dortmund sitzt, werden wir es nie erfahren." (Skilangläufer Sebastian Eisenlauer über die Talentsuche)

"Ich habe keine Ahnung wie ich das feiern soll. Es ist ja das erste Mal." (Die "ewige Zweite" Frida Hansdotter nach ihrem Slalom-Olympiasieg)

"Ein bisschen mehr Stimmung als in Sotschi. Vielleicht nicht mehr Kreisklasse, nur noch dritte Liga." (Snowboarder Konstantin Schad über die Stimmung in Pyeongchang)

"Es hat sich heute die Spreu vom Weizen getrennt. Leider waren wir bei der Spreu." (Die deutsche Langläuferin Stefanie Böhler nach dem 10-km-Rennen)

"Er ist kein normaler Mensch in dem Sinn." (Bundestrainer Hermann Weinbuch nach dem Olympiasieg von Eric Frenzel in der Nordischen Kombination)

"73,4 Millionen-Milliarden." (Tongas Langläufer Pita Taufatofua auf die Frage, wie viele Liebesbriefe und Heiratsanträge er schon bekommen habe)

"Ich hasse Schnee. Ich hasse es, zu frieren." (Die Amerikanerin Chloe Kim, Olympiasiegerin in der Halfpipe)

"Am aufregendsten war, als mir die Rodlerinnen angeboten haben, mal im Doppelschlitten mit runterzufahren. Ich habe auf dringende nächste Termine verwiesen." (Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier über seinen Besuch beim Training der deutschen Rodlerinnen)

"Die fängt beim Start an und hört im Ziel auf." (Weltmeister Beat Feuz/Schweiz auf die Frage, wo denn auf der Olympiaabfahrt die Schlüsselstelle sei).

"Ich bin ein Vulkan, aber ich bin noch nicht ausgebrochen." (Die Italienerin Sofia Goggia, die nach ihrem Abfahrtssieg noch recht kontrolliert wirkte)

"Sie ist verrückt - so wie ich. Deshalb verstehen wir uns so gut." (Vonn über die Italienerin Sofia Goggia, ihre schärfste Rivalin im Kampf um Abfahrtsgold)

"Ich hab' nicht sofort nach einem Date mit ihr gefragt." (Eishockey-Nationalspieler Yannic Seidenberg, der auf dem Flug nach Südkorea neben US-Skistar Lindsey Vonn saß)

Vom 05. bis 28. Februar berichten wir im ARD-Hörfunk, im Ersten und den Dritten Programmen ausführlich über die Olympischen Spiele.

dpa/sid | Stand: 24.02.2018, 10:22

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