Die WM-Favoriten im Skispringen

Die WM-Favoriten im Skispringen

Ginge es nach der Weltcupwertung, wären die Norwegerin Maren Lundby und der Japaner Ryoyu Kobayashi die haushohen Favoriten auf WM-Gold. Geht es aber nicht. Hier die Springerinnen und Springer, auf die man achten sollte.

Maren Lundby aus Norwegen

Maren Lundby (Norwegen)

Die Olympiasiegerin von Pyeongchang hat in diesem Winter sieben der 15 Weltcupspringen gewonnen. Auch in Seefeld ist die Norwegerin die haushohe Favoritin.

Maren Lundby (Norwegen)

Die Olympiasiegerin von Pyeongchang hat in diesem Winter sieben der 15 Weltcupspringen gewonnen. Auch in Seefeld ist die Norwegerin die haushohe Favoritin.

Daniela Iraschko Stolz (Österreich)

Die Grand Dame des Skispringens will mit 35 Jahren bei ihrer Heim-WM noch einmal nach Edelmetall greifen. Bei den Weltcupspringen in Japan (wo im Gegensatz zu den Männern die gesamte Weltelite teilnimmt) hat sie mit zwei Siegen ihre Ambitionen untermauert.

Ryoyu Kobayashi (Japan)

Er hat die erste Hälfte des Winters dominiert, hat als dritter Springer überhaupt den "Grand Slam" bei der Vierschanzentournee geschafft und führt souverän die Weltcupwertung an. Natürlich gehört er zum Favoritenkreis, auch wenn er nicht mehr so unschlagbar scheint wie noch im Dezember und Januar.

Kamil Stoch (Polen)

Der Dreifacholympiasieger ist zum Saisonhöhepunkt doch noch in Form gekommen, nachdem es bei "König Kamil" lange Zeit nicht so recht gepasst hat. Mal war der Absprung zu spät, mal passte der Übergang nicht und mal war auch einfach Pech dabei. Zuletzt aber siegte er in Oberstdorf und Lahti.

Stefan Kraft (Österreich)

Mal abgesehen von dem verkorksten Neujahrsspringen in Garmisch-Partenkirchen stand der Österreicher seit Jahresbeginn fast immer auf dem Podest, Platz sieben in der Windlotterie von Oberstdorf war sein schlechtestes Ergebnis. Viermal siegte er im Weltcup, einmal davon mit dem Team. Mit Kraft haben die Österreicher einen Anwärter auf einen Heimsieg.

Robert Johansson (Norwegen)

Stellvertretend für das norwegische Team sei hier Robert Johansson genannt. Der starke Abspringer könnte auf der Normalschanze um die Medaillen mitkämpfen, auf der Großschanze ist möglicherweise Johann André Forfang das heißere Eisen im Feuer.

Stand: 13.02.2019, 17:14 Uhr

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