Eisenbichler als Schlussspringer beim Team-Wettbewerb

Markus Eisenbichler und Bundestrainer Werner Schuster

Nordische Ski-WM 2019

Eisenbichler als Schlussspringer beim Team-Wettbewerb

Bundestrainer Werner Schuster setzt am Sonntag (24.02.2019) beim Teamwettbewerb auf Weltmeister Markus Eisenbichler als Schlussspringer. Damit will der DSV an vergangene Erfolge anknüpfen.

Mit Gold und Silber im Einzelspringen am Samstag (23.02.) haben die deutschen Skispringer ihre Erfolgsserie der vergangenen Großereignisse fortgesetzt. Auch bei den Titelkämpfen in Falun 2015 und in Lahti 2017 hatte es in jedem Einzel mindestens eine Medaille für die DSV-Adler gegeben. Bei den Olympischen Spielen von Pyeongchang vor einem Jahr flog Andreas Wellinger zu Gold und Silber, bevor auch das DSV-Team Silber holte.

Markus Eisenbichler in Innsbruck

Markus Eisenbichler in Innsbruck

Eisenbichler als "riskanter" Schlussspringer

Am Sonntag (24.02.) soll Eisenbichler das deutsche Team als Schlussspringer zum Titel im Mannschaftsspringen führen. Diese Aufstellung bestätigte Trainer Werner Schuster. Für Eisenbichler wird es der erste Einsatz als Schlussspringer. "Das ist ein gewisses Risiko, aber ich wollte Karl Geiger nicht aus der Rolle des Startspringers nehmen. Ich hoffe, dass der Schachzug aufgeht", so Schuster. Geiger hatte beim Einzelspringen sensationell Silber gewonnen und damit den historischen Doppelerfolg für Deutschland perfekt gemacht.

Karl Geiger

Wellinger nicht mit dabei

Die weiteren Springer sind Richard Freitag und Stephan Leyhe. Der formschwache Andreas Wellinger, der beim Einzel am Samstag (23.02.) den zweiten Durchgang verpasste, ist nicht im Team.

Thema in: Wintersport im Ersten, 24.02.2019, Ab 14.45 Uhr

ten/dpa | Stand: 23.02.2019, 18:00

Darstellung: