WM-News: Noko-Trainer Weinbuch denkt über Rücktritt nach

Bundestrainer der Nordischen Kombinierer Hermann Weinbuch

Kurz und knapp

WM-News: Noko-Trainer Weinbuch denkt über Rücktritt nach

+++ Kombinierer-Cheftrainer Weinbuch über eine mögliche Trennung bei WM-Misserfolg +++ Skispringer Schlierenzauer schon wieder im Pech - Saison vorzeitig vorbei +++

Noko-Trainer Weinbuch denkt über Rücktritt nach

Hermann Weinbuch schließt ein vorzeitiges Ende seiner Bundestrainer-Tätigkeit in der Nordischen Kombination nicht aus. "Mein Vertrag läuft bis nach Olympia 2022. Ich selbst plane Jahr für Jahr. Wenn die WM ein Misserfolg werden würde, dann wäre es besser, man trennt sich jetzt. Aber ich glaube natürlich fest daran, dass wir in Oberstdorf erfolgreich sein werden", sagte der 61-Jährige der "Thüringer Allgemeine".

Weinbuch ist seit über 24 Jahren Chef der Kombinierer und der erfolgreichste Bundestrainer im nordischen Skisport. Langweilig sei es ihm die lange Zeit an der Spitze der Kombinierer nie geworden, sagte Weinbuch. Er habe mit Peter Rohwein, Andreas Bauer, Andreas Felder, Ronny Ackermann oder jetzt Heinz Kuttin oft neue Trainerkollegen an seiner Seite gehabt, was ihn beflügelt habe.

Skispringerinnen Althaus, Vogt, Seyfarth, Rupprecht für Einzel nominiert

Die Skispringerinnen Katharina Althaus,  Carina Vogt, Juliane Seyfarth und Anna Rupprecht bestreiten für den Deutschen Skiverband das erste WM-Einzel am Donnerstag (17 Uhr). Dies teilte Bundestrainer Andreas Bauer am Dienstagabend nach dem ersten Trainingstag auf der Normalschanze in Oberstdorf mit. Nicht im vierköpfigen Aufgebot ist damit Luisa Görlich. 

Schlierenzauer: Erst Corona, dann Kreuzbandanriss

Gregor Schlierenzauer

Gregor Schlierenzauer muss die Saison vorzeitig beenden.

Für Weltcup-Rekordsieger Gregor Schlierenzauer ist der Skisprung-Winter wegen einer Knieverletzung vorzeitig beendet. Der 31 Jahre alte Österreicher zog sich einen Anriss des linken Kreuzbandes zu, wie der Österreichische Skiverband (ÖSV) am Dienstag bestätigte. Die Ausfallzeit von Schlierenzauer beträgt mindestens sechs Wochen, dann ist die Wettkampfsaison vorbei. Für die Nordische Ski-WM in Oberstdorf wäre der Sieger von 53 Weltcup-Springen ohnehin nicht nominiert gewesen.

"Irgendwie bleibt der Wurm drinnen. Die Saison, die mit der Covid-Erkrankung zach begonnen hat und nicht ins Laufen kommen wollte, endet für mich mit einer Teilruptur des vorderen linken Kreuzbandes", schrieb Schlierenzauer in seinem Blog. Der Springer hat in jungen Jahren die Szene dominiert, seit Dezember 2014 aber keinen Einzelwettbewerb mehr für sich entschieden.

dpa/sid | Stand: 23.02.2021, 12:52

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