News am Dienstag - Weber fünfter Starter in Kombination

Terence Weber

Nordische Ski-WM

News am Dienstag - Weber fünfter Starter in Kombination

+++ Nordische Kombi: Starter für zweites Einzel stehen fest +++ Langlauf: Behle äußert Zweifel an Langlauf-Bundestrainer Schlickenrieder +++ Skispringerinnen bekommen weniger Preisgeld als die Männer +++ Skisprung-Ass Althaus träumt vom Skifliegen +++

Nordische Kombi: Starter für zweites Einzel stehen fest

Eric Frenzel, Johannes Rydzek, Vinzenz Geiger und Fabian Rießle waren gesetzt, um den fünften Startplatz beim Einzel am Donnerstag von der Normalschanze stritten sich Terence Weber und Manuel Faißt. Trainer Hermann Weinbuch entschied sich schließlich für Weber, der am Dienstag im zweiten Sprungtraining von der Normalschanze mit Flügen auf 105,5 und 102,5 Meter bester deutscher Kombinierer war. Weltmeister Frenzel belegte im Training die Plätze sieben und zwölf, Titelverteidiger Rydzek wurde 15. und Fünfter. Trainingsbester war der Japaner Yoshito Watabe mit Weiten von 109 und 107,5 Metern.

Behle stellt Schlickenrieder in Frage

Peter Schlickenrieder, Bundestrainer der deutschen Langläufer, steht im Skistadion.

Peter Schlickenrieder, Bundestrainer der deutschen Langläufer, steht im Skistadion.

Ist Peter Schlickenrieder der richtige Trainer für die deutschen Langläufer? Der frühere Langlauf-Coach Jochen Behle hat daran so seine Zweifel. "Er ist sicher für das Verkaufen der Sportart, für die Motivation der Richtige", wird Behle in der "tz" am Dienstag zitiert. "Ob er die Durchschlagskraft, die Härte und Konsequenz auch in der anderen Richtung hat, das muss sich zeigen. Da bin ich mir nicht so sicher, ehrlich gesagt."

Behle sieht aber durchaus positive Ansätze. "Ich glaube, dass in den letzten Jahren vor allem zu wenig Einigkeit da war. Das versucht der Peter Schlickenrieder jetzt ja wieder aufzubauen", so Behle. Zur Zeit von Behles Nachfolger Frank Ullrich ( 2012 bis 2015 ) habe "jeder gemacht, was er wollte. Es hat jeder trainiert, was er sich so gedacht hat. Teilweise sind Lehrgangsmaßnahmen nur von der Hälfte der Sportler besucht worden. Unglaublich. Da versucht der Peter Schlickenrieder jetzt gegenzusteuern", meinte Behle.

Schlickenrieder ist erst seit dieser Saison für die Langläufer verantwortlich. Er soll die Mannschaft zurück zum Erfolg führen. Schlickenrieder verfolgt dabei einen langfristigen Plan und will sein Team vor allem mit Blick auf die Heim-WM in Oberstdorf 2021 und die olympischen Winterspiele in Peking ein Jahr später aufbauen.

Schlickenrieder zu Kritik: "Wer ist dieser Behle?" Sportschau 26.02.2019 01:00 Min. Verfügbar bis 26.02.2020 Das Erste

Skispringerinnen bekommen weniger Preisgeld als die Männer

Ein Fächer aus Geldscheinen mit einem Daumen darauf

Siege werden mit Preisgeldern versüßt – die Höhe des finanziellen Glücks unterscheidet sich bei Skispringern und Skispringerinnen mächtig gewaltig. Während die Männer für ihre Goldmedaille im Teamspringen 31.000 Euro erhielten, bekommt die siegreiche Nation des Teamwettbewerbs der Skispringerinnen lediglich rund 4.400 Euro. Begründet wird das mit der Tradition bei Titelkämpfen. So bekommen auch die Skispringerinnen im Einzel für den Sieg nur rund 7.000 Euro, die Männer rund 25.000. Das Preisgeld wird zu je 50 Prozent vom Veranstalter und dem Weltverband FIS zur Verfügung gestellt.

Skisprung-Ass Althaus träumt vom Skifliegen

Katharina Althaus

Katharina Althaus

Skispringerin Katharina Althaus wünscht sich für die Heim-WM 2021 einen Wettbewerb für Frauen von der Großschanze. Es sei ärgerlich, dass bei den gegenwärtigen Weltmeisterschaften die Männer in Innsbruck springen dürften, die Frauen dagegen nur auf der kleinen Schanze in Seefeld, sagte die Olympia-Zweite im Interview des Internetportals "Sportbuzzer".

Althaus plädiert zudem für mehr gemeinsame Wettbewerbe mit den Männern, eine Vierschanzentournee für Frauen und das Skifliegen. "Es braucht aber wohl noch ein paar Jahre. Ich denke, dass Frauen aber auf jeden Fall Skifliegen können. Das wäre schon jetzt kein Problem für die besten 15 im Gesamtweltcup", sagte die gegenwärtige Weltcup-Zweite.

red/sid/dpa | Stand: 26.02.2019, 12:47

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