Röthes Sieg der Taktik

Röthes Sieg der Taktik

Dank einer taktischen Meisterleistung hat sich der Norweger Sjur Röthe den WM-Titel im Skiathlon gesichert. Das 30-Kilometer-Rennen in Bildern.

Alexander Bolschunow, Sjur Röthe und Martin Johnson Sundby (v.l.n.r.)

Zwei Norweger und ein Russe auf dem Podest: Am Ende hatte Sjur Röthe (Mitte) die Nase knapp vorne. Über Silber und Bronze freuten sich Alexander Bolschunow (l.) und Martin Johnson Sundby.

Zwei Norweger und ein Russe auf dem Podest: Am Ende hatte Sjur Röthe (Mitte) die Nase knapp vorne. Über Silber und Bronze freuten sich Alexander Bolschunow (l.) und Martin Johnson Sundby.

Röthe ließ die gesamte Weltelite samt einiger Topfavoriten hinter sich. Zwar gehörte auch der 30-Jährige zum erweiterten Favoritenkreis. Gold hatten ihm aber die wenigsten zugetraut.

Andreas Katz war einer von vier Deutschen, die eine ordentliche Leistung brachten. Katz hielt vor allem auf den ersten 15 Kilometern im klassischen Stil gut mit und wurde am Ende 28..

Knapp vor ihm landete Jonas Dobler, der auf Rang 25 lief. Bester Deutscher war allerdings Martin Notz als 18..

Im Rennen übernahm Röthe - taktisch klug - wenig Führungsarbeit in der Spitzengruppe. Hier läuft er an der Seite des Finnen Iivo Niskanen, der den undankbaren vierten Platz belegte.

Röthe (rechts) und Alexander Bolschunow bestimmten das Tempo an der Spitze. Allerdings war es der Russe, der durch seine Führungsarbeit nicht so viel Kraft sparen konnte.

Zu den Geschlagenen gehörte der als Topfavorit gestartete Norweger Johannes Hoesflot Klaebo ...

... und auch der hoch gehandelte Russe Sergej Ustjugow hatte mit dem Ausgang des Rennens nichts zu tun.

Stattdessen kam es auf der Zielgeraden ohne sie zum Schlusssprint. Röthe hatte dabei die meisten Reserven.

Für den 30-Jährigen war es die erste Einzel-Goldmedaille bei einer Weltmeisterschaft. 2013 hatte er mit der norwegischen Staffel Mannschaftsgold gewonnen.

Die strahlenden Medaillengewinner bei der Siegerehrung: Alexander Bolschunow, Sjur Röthe und Martin Johnsrud Sundby (v.l.)

Stand: 23.02.2019, 15:39 Uhr

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