Die WM-Favoriten im Langlauf

Die WM-Favoriten im Langlauf

Im Langlauf gibt es zwei klare Favoriten: Therese Johaug in den Distanzrennen der Frauen, Johannes Hoesflot Klaebo im Sprint der Männer. In allen anderen Disziplinen ist vieles möglich.

Therese Johaug aus Norwegen jubelt nach dem Rennen in Davos

Therese Johaug (Norwegen)

Die Norwegerin nimmt nach Ablauf ihrer Dopingsperre zwar nicht mehr jedes Rennen mit, aber wenn sie antritt, gewinnt sie. Die 30-Jährige hat in dieser Saison international noch kein einziges Distanzrennen verloren. Und der Abstand zur Zweitplatzierten war fast jedesmal beängstigend. Über 10 Kilometer und im Skiathlon ist sie praktisch nicht zu schlagen. Sollte die Kraft noch reichen, ist auch am vorletzten WM-Tag über 30 Kilometer was drin. In der Staffel ist sie gesetzt, d.h., minimum drei Goldmedaillen.

Therese Johaug (Norwegen)

Die Norwegerin nimmt nach Ablauf ihrer Dopingsperre zwar nicht mehr jedes Rennen mit, aber wenn sie antritt, gewinnt sie. Die 30-Jährige hat in dieser Saison international noch kein einziges Distanzrennen verloren. Und der Abstand zur Zweitplatzierten war fast jedesmal beängstigend. Über 10 Kilometer und im Skiathlon ist sie praktisch nicht zu schlagen. Sollte die Kraft noch reichen, ist auch am vorletzten WM-Tag über 30 Kilometer was drin. In der Staffel ist sie gesetzt, d.h., minimum drei Goldmedaillen.

Stina Nilsson (Schweden)

Im Sprint ist die Schwedin die Top-Favoritin. Und seit ihrem Olympiasieg in Pyeongchang vor einem Jahr hat sie auch ihren Ruf als Silber-Stina abgelegt. Auch im Teamsprint und in der Staffel ist Edelmetall drin, wenngleich auch nicht unbedingt Gold.

Maiken Caspersen Falla (Norwegen)

Zuletzt ist die Sprintweltmeisterin von Lahti immer besser in Schwung gekommen. In Otepää und Lahti gewann die 28 Jahre alte Norwegerin die Sprints. Auch im Teamsprint ist ein Duell Norwegen vs. Schweden um Gold zu erwarten.

Charlotte Kalla (Schweden)

Die Skatingspezialistin aus Schweden hat sich in dieser Saison etwas rar gemacht. Zu Beginn des Winters holte sie Podestplätze in Ruka, Lillehammer und Beitostölen. Danach kam nicht mehr viel. Abschreiben sollte man die 31-Jährige aber nicht. Vor zwei Jahren in Lahti holte sie drei Medaillen, darunter auch Silber über die klassisch gelaufenen 10 Kilometer.

Natalja Neprjajewa (Russland)

Die russischen Langläuferinnen klopfen wieder an die Tür zur Weltspitze an. Am lautesten klopft Natalja Neprjajewa. Die 23-Jährige ist in diesem Jahr Zweite der Tour de Ski geworden und hat sich seitdem bei allen Distanzrennen weit vorn platziert.

Johannes Hoesflot Klaebo (Norwegen)

Er gilt als der neue Superstar im norwegischen Langlaufteam und führt überlegen den Weltcup an. Doch außer im Sprint und seinem durch viele Bonus-Sekunden begünstigten Sieg bei der Tour de Ski stand der Norweger mit dem eigenwilligen Laufstil in diesem Winter noch nicht ganz oben auf dem Podest. Mit Sprint, Teamsprint und Staffel  hat er aber drei realistische Goldchancen.

Federico Pellegrino (Italien)

Dass der Sprint in diesem Jahr in der freien Technik ausgetragen wird, kommt dem Italiener entgegen, in der klassischen Technik hätte er gegen den Norweger Johannes Hoesflot Klaebo wohl keine Chance. So aber ist es ein offenes Rennen.

Alexander Bolschunow (Russland)

Der 22-Jährige gehört zu einer neuen Generation russischer Langläufer. Der Junioren-Weltmeister von 2017 überraschte schon in Pyeongchang mit drei olympischen Silbermedaillen,  gewann zu Beginn des Winters die Rennen in Ruka und landete zuletzt regelmäßig auf den Podestplätzen.

Iivo Niskanen (Finnland)

Finnland hat nicht viele Anwärter auf eine WM-Medaille. Einer von ihnen ist Iivo Niskanen. Der zweifache Olympiasieger hat zuletzt im Januar in Otepää mit einem Sieg über 15 Kilometer in der klassischen Technik aufhorchen lassen, also genau in einem solchen Rennen, das auch in Seefeld gelaufen wird.

Stand: 13.02.2019, 17:27 Uhr

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