Deutscher Skiverband gibt Kader für Seefeld bekannt

Teamspringen Zakopane: Die deutschen Skispringer Richard Freitag (l-r), Markus Eisenbichler, Stephan Leyhe und Andreas Wellinger feiern ihren Sieg.

Nordische Ski-WM 2019

Deutscher Skiverband gibt Kader für Seefeld bekannt

Der Deutsche Skiverband (DSV) setzt bei der WM in Österreich (20.02. - 03.03) beim Skisprung-Kader auf bewährte Kräfte. In Seefeld wird dasselbe Männer-Quintett wie bei den Olympischen Winterspielen im Vorjahr in Pyeongchang starten. Welche 28 Athleten insgesamt mit dabei sind, erfahren Sie hier.

Olympiasieger Andreas Wellinger, Richard Freitag, Karl Geiger, Stephan Leyhe und Markus Eisenbichler bilden das Männer-Team im Skisprung-Aufgebot. Das gab der DSV zwei Tage vor WM-Beginn bekannt. Nicht alle fünf dürfen automatisch an den Wettbewerben teilnehmen, denn pro Springen können jeweils nur vier Athleten gemeldet werden. Der frühere Weltmeister Severin Freund ist nicht mit dabei. Nach zwei Kreuzbandrissen fand er nicht rechtzeitig zurück zu alter Form und auch bei der Generalprobe am vergangenen Wochenende in Willingen fehlte Freund.

Althaus führt Skisprung-Frauen an

Bei den Frauen führt die dreimalige Saisonsiegerin Katharina Althaus das Aufgebot an. Die aktuell Zweitplatzierte im Gesamtweltcup bildet mit Sotschi-Olympiasiegerin Carina Vogt, Anna Rupprecht, Juliane Seyfarth und Ramona Straub das Team für Seefeld. Und dort wird es eine Premiere geben: Erstmals findet bei einer WM in der Frauen-Konkurrenz ein Teamwettbewerb (26.02., 16.15 Uhr) statt.

Skispringen: Diese Athleten starten für Deutschland

Die deutschen Skispringer sind erfolgsverwöhnt. Doch wird es auch in Seefeld Podestplätze geben? Diese Frauen und Männer werden es bei der WM versuchen.

Markus Eisenbichler in Oberstdorf

Markus Eisenbichler

Markus Eisenbichler

Richard Freitag

Karl Geiger

Stephan Leyhe

Andreas Wellinger

Katharina Althaus

Anna Rupprecht

Juliane Seyfarth

Nordische Kombinierer breit aufgestellt

In der Nordischen Kombination ruhen die Hoffnungen des DSV auf insgesamt sechs Athleten. So gehen Manuel Faißt, Eric Frenzel, Vinzenz Geiger, Fabian Rießle, Johannes Rydzek und Terence Weber in Seefeld an den Start. Zu seinem Kader sagte Bundestrainer Hermann Weinbruch: "Wir haben zuletzt als Vorbereitung auf die WM in Seefeld ganz gute Trainingstage in Oberstdorf und Garmisch absolviert. Wir konnten alle Trainingseinheiten wie geplant umsetzen. Wir sind auf einem guten Weg, der ein oder andere Athlet hat positive Schritte gemacht. Wir können zwar noch nicht mit allen Leistungen voll zufrieden sein, aber im Großen und Ganzen blicken wir optimistisch auf die WM."

Das sind die Nordischen Kombinierer

Um die Medaillenhoffnungen des DSV zu erfüllen, sind auch sie gefragt: Ab Freitag gehen Johannes Rydzek, Eric Frenzel und Co. in Seefeld auf die Schanze und in die Loipe.

Manuel Faißt

Manuel Faißt

Manuel Faißt

Eric Frenzel

Vinzenz Geiger

Fabian Rießle

Johannes Rydzek

Terence Weber

Zwölf Langläufer am Start

Jeweils sechs Männer und sechs Frauen werden im Langlauf in Seefeld an den Start gehen. Bei den Männern sind das: Lucas Bögl, Janosch Brugger, Jonas Dobler, Sebastian Eisenlauer, Andreas Katz und Florian Notz. Bei den Frauen sind Victoria Carl, Pia Fink, Laura Gimmler, Katharina Hennig, Sofie Krehl und Sandra Ringwald dabei.

Deutsche WM-Starter im Langlauf

Diese zwölf deutschen Langläufer sind für die Nordische Ski-WM in Seefeld nominiert.

Tour de Ski - Katharina Hennig in Toblach

Katharina Hennig (Oberwiesenthal)

Katharina Hennig (Oberwiesenthal)

Pia Fink (Bremelau)

Sofie Krehl (Oberstdorf)

Laura Gimmler (Oberstdorf)

Victoria Carl (Zella-Mehlis)

Sandra Ringwald (Schonach)

Jonas Dobler (Traunstein)

Sebastian Eisenlauer (Sonthofen)

Florian Notz (Böhringen)

Lucas Bögl (Gaißach)

Janosch Brugger (Schluchsee)

Andreas Katz (Baiersbronn)

DSV hat große Erwartungen

Als Ziel hat der DSV "Saisonbestleistungen" ausgegeben. "Bei der Medaillenvergabe wollen wir gerne wieder ein gehöriges Wörtchen mitreden und in etwa an die Ergebnisse von Lahti anknüpfen", sagte DSV-Sportdirektorin Karin Orgeldinger. Die Messlatte der letzten Weltmeisterschaften liegt extrem hoch: 2017 gab es im finnischen Lahti sechs Weltmeister-Titel, zwei Jahre davor waren es in Falun in Schweden fünf Goldmedaillen.

red/dpa/sid | Stand: 18.02.2019, 12:00

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