Peter Peters tritt als DFL-Aufsichtsratschef zurück

Peter Peters, Aufsichtsratsvorsitzender der Deutschen Fußball Liga.

Medienbericht

Peter Peters tritt als DFL-Aufsichtsratschef zurück

Peter Peters tritt Ende Februar als Aufsichtsratsvorsitzender der Deutschen Fußball Liga (DFL) zurück. Nach Informationen der Sportschau kündigte der Interimspräsident des DFB dies während eines Treffens des DFL-Präsidiums an.

Zuerst hatte die "Bild-Zeitung" am Montag (18.10.2021) über die Personalie berichtet. Laut der Zeitung soll Borussia Dortmunds Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke bereits auf der Versammlung der 36 deutschen Profiklubs am 14. Dezember als Nachfolger von Peters gewählt werden. Auf Nachfrage des Sport-Informationsdienstes lehnte Watzke eine Stellungnahme zu den Spekulationen ab.

Große Umbrüche

Sowohl der DFB als auch die DFL stehen vor großen Umbrüchen an der Spitze. Bei der DFL löst Donata Hopfen zum 1. Januar den langjährigen Geschäftsführer Christian Seifert ab. Der DFB sucht einen neuen Präsidenten.

Am Sonntag (10.10.2021) hatte Peters in einem Gespräch mit WDR2 bestätigt, dass er Ambitionen habe, alleiniger DFB-Präsident zu werden. Da sich die Regional- und Landesverbände aber bei einem Treffen in Hamburg darauf verständigt hätten, einen Vertreter aus ihrem Lager als Kandidaten zu benennen, sehe er kaum Chancen. Peters, der den DFB seit dem Rücktritt von Fritz Keller zusammen mit Rainer Koch führt, gilt als Mann der Liga und damit der Profis.

DFB-Vize Peters über das Präsidentenamt und fehlendes Vertrauen

Sportschau 10.10.2021 17:26 Min. Verfügbar bis 10.10.2022 ARD


Bundestag am 11. März

Der Bundestag des DFB kommt am 11. März 2022 zusammen, um einen neuen Präsidenten oder eine Präsidentin zu wählen. Sollte sich der Verband für eine "Doppelspitze" entscheiden wollen, müsste noch zuvor während des Bundestags die Satzung geändert werden.

dpa | Stand: 18.10.2021, 13:22

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