WM: Deutsche Handballerinnen weiter auf Kurs Viertelfinale

WM: Deutsche Handballerinnen weiter auf Kurs Viertelfinale Morgenmagazin 09.12.2021 01:28 Min. Verfügbar bis 09.12.2022 Das Erste

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WM: Deutsche Handballerinnen weiter auf Kurs Viertelfinale

Problemloser Pflichtsieg zum Hauptrundenauftakt: Deutschlands Handballerinnen sind bei der Weltmeisterschaft mit einem souveränen Sieg gegen die Republik Kongo in die Hauptrunde gestartet.

Das Team weist nach dem 29:18 (15:7)-Sieg in der Gruppe III der Hauptrunde bei der WM in Spanien mit 6:0 Punkten eine makellose Bilanz auf. Nun stehen die entscheidenden Partien gegen Südkorea und Dänemark an.

Grijseels und Berger beste Werferinnen

Vor 550 Fans in Granollers waren Johanna Stockschläder mit sechs Toren sowie Alina Grijseels und Amelie Berger (je 5) beste Werferinnen für die DHB-Auswahl, die ihrer Favoritenrolle von Beginn an gerecht wurde - auch wenn in der Startphase noch die nötige Konzentration im Abschluss fehlte. Die ersten drei Würfe saßen allesamt nicht. Erst nach 3:45 Minuten gelang das erste Tor.

In Verlegenheit geriet die DHB-Auswahl gegen den Außenseiter aus Afrika aber zu keiner Zeit, obwohl Bundestrainer Henk Groener einigen Leistungsträgerinnen zunächst eine Verschnaufpause gönnte. Torfrau Katharina Filter, Kreisläuferin Luisa Schulze und Linksaußen Johanna Stockschläder rückten dafür erstmals im Turnierverlauf in die Startformation.

Bundestrainer Groener wechselte früh munter durch

Mit zunehmender Spielzeit spiegelte sich der Klassenunterschied auch im Spielstand wieder. Nach 13 Minuten betrug der Vorsprung beim 7:2 erstmals fünf Tore, wenig später waren es beim 10:3 (16. Minute) schon sieben. Vor allem Grijseels war in dieser Phase eine sichere Vollstreckerin.

Bundestrainer Groener wechselte deshalb schon frühzeitig munter durch, um Kräfte für die kommenden Aufgaben zu sparen. Die werden ungleich schwerer. Zwar ging dadurch ein wenig der Spielfluss verloren, nicht aber die Kontrolle über die Partie. So nahm das DHB-Team zur Pause ein Acht-Tore-Polster in die Kabine mit.

Auch nach dem Wechsel hatte das DHB-Team den Gegner sicher im Griff, leistete sich aber sowohl im Angriff als auch in der Abwehr einige Unkonzentriertheiten. Sehr zum Missfallen von Groener, der seine Schützlinge Mitte der zweiten Halbzeit in einer Auszeit mit deutlichen Worten auf die Defizite hinwies. In der Schlussphase agierte die deutsche Mannschaft dann wieder konzentrierter, ohne dabei großen Glanz zu verbreiten.

dpa | Stand: 08.12.2021, 19:50

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