DHB-Auswahl mit glänzenden WM-Aussichten

Handball-WM: DHB-Frauen gewinnen Krimi gegen Ungarn Sportschau 07.12.2021 07:54 Min. Verfügbar bis 07.12.2022 Das Erste

Frauen | Handball

DHB-Auswahl mit glänzenden WM-Aussichten

Drei Siege aus drei Vorrundenspielen - und obendrein ein riesiges Selbstvertrauen: Die deutschen Handballerinnen starten in Spanien unter besten Voraussetzungen in die WM-Hauptrunde.

Doch vom greifbaren Viertelfinale will die Auswahl des Deutschen Handballbundes (DHB) noch immer nicht sprechen. "Wir denken von Spiel zu Spiel, damit sind wir bisher sehr gut gefahren", sagte Kapitänin Emily Bölk nach dem 25:24 (14:9) zum Vorrundenabschluss gegen Ungarn. Zuvor hatte das Team Tschechien und die Slowakei besiegt.

Und auch DHB-Sportvorstand Axel Kromer wollte nach dem Krimi am Montagabend (06.12.2021) kein neues Verbandsziel ausrufen: "Wir wollen das nächste Spiel gewinnen, darum geht es. Wenn wir das schaffen, sind wir wieder einen Schritt weitergekommen."

Jetzt gegen die Republik Kongo

Erster Hauptrunden-Gegner für Deutschland, das mit 4:0 Punkten in die Hauptrunde startet, ist in Granollers bei Barcelona am Mittwoch (18 Uhr) Außenseiter Republik Kongo (0:4).

Am Freitag (15.30 Uhr) geht es gegen Asienmeister Südkorea (2:2), bevor am Sonntag (20.30 Uhr) das Duell mit Rekordeuropameister Dänemark (4:0) ansteht. Die besten zwei Teams der vier Hauptrunden-Gruppen ziehen in die K.o.-Phase des Turniers mit 32 Teams ein.

Zwei weitere Siege könnten reichen

Emily Bölk (M, in weiß)kann sich am Wurfkreis gegen die ungarische Abwehr durchsetzen.

Schon zwei weitere Siege könnten dem Team von Bundestrainer Henk Groener zum Sprung unter die besten acht der Welt reichen. Und die Chancen stehen gut, gegen die Republik Kongo und Südkorea ist die Mannschaft Favorit.

Die 23-jährige Bölk sprach von einer "perfekten Ausgangslage" und sagte: "Wir gehen in jedes Spiel rein, um es zu gewinnen. Ich sage natürlich nicht nein, wenn wir es ins Viertelfinale schaffen würden. Wir dürfen nicht nachlassen und müssen immer weiter unsere Welle reiten, dann haben wir unsere Chancen."

red/sid/dpa | Stand: 08.12.2021, 12:00

Darstellung: